Bezirksparteitag der ÖVP fand kürzlich im FMZ in Imst vor begeistertem Publikum statt

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IMST (ps). Als Wilderer in "Wolfs Revier" betitelte sich scherzhaft der Landeshauptmann Günther Platter kürzlich beim Bezirksparteitag im FMZ in Imst in Anspielung auf den Spitzenkanditaten des Bezirkes, Jakob Wolf. Platter, der beim Landesparteitag mit 99,2 Prozent als Landesparteiobmann bestätigt wurde, schwörte die zahlreichen Zuschauer ein, sich nicht auf ein gutes Ergebnis zu verlassen sondern tatsächlich zur Wahl zu gehen und das Kreuzchen für den starken Oberländer Landeshautpmann zu machen. Das präsentierte Parteiprogramm lässt sich kurz mit Sicherheit, Verkehr, Vollbeschäftigung, Pflege und Gesundheit umreissen.

Parteiprogramm serviert
"Mein Großvater hat einmal zu mir gesagt, Günther du wirst auch einmal in den Krieg ziehen müssen" erinnerte sich Platter. Dass dies nicht so gekommen ist sehe er als Resultat verantwortungsvoller Regierungsarbeit und gleichzeitig als Auftrag, eine sichere Zukunft auch den Kindern und Enkelkindern zu ermöglichen. Auch die angestrebte Vollbeschäftigung und die sehr positive Situation am Arbeitsmarkt, die sich ebenfalls die ÖVP auf die Fahne schreibt, steht am Arbeitspaln für die kommende Regierungsperiode.
"Die von den Bayern unbeliebte Blockabfertigung auf der Autobahn wird bei Bedarf wieder passieren, wir lassen uns nicht unter Druck setzen", machte der Landeshauptmann Stimmung gegen den Transitverkehr und verwies auf den bevorstehenden Termin in München mit den deutschen Zuständigen. Auch der Scheiteltunnel ist laut Platter unumgänglich und ein wahrscheinlicher Vorbote des Tschirganttunnels. Klare Worte findet Platter auch in Sachen Flüchtlinge. "Ich will wissen, wer in unser Land kommt. Man darf vor Leid, Elend und Krieg die Augen nicht verschließen, aber es gibt verschiedenste Möglichkeiten zu helfen. Es kann nicht sein, dass Flüchtlinge illegal über den Brenner in unser Land kommen." Er ortet einen Bedarf an 300 zusätzlichen Beamten. 
Zeitgemäßes Thema ist auch die voranschreitende Digitalisierung. Deren Notwendigkeit ist man sich bewußt und Mittel hierfür stehen bereit.

Wolf und Weirather stärken Rücken
Der mit über 90 Prozent als stellvertretenden Landesparteiobmann gewählte Spitzenkanditat im Bezirk, Jakob Wolf stellte nocheinmal die sechsköpfige Mannschaft mit vier Frauen vor. Erstgereiht steht er selbst vor der jungen Jusstudentin Marie-Therese Granbichler aus Obsteig, dem Imster Bürgermeister Stefan Weirather und Amanda Raich aus Jerzens. Barbara Gstrein aus Roppen und die Bezirksobfrau des Seniorenbundes Gitti Flür vervolständigen die Bezirksliste der ÖVP. Stefan Weirather erinnerte an den geplanten Hochwasserschutz in Imst und damitverbunden die Notwendigkeit, eine starke Stimme im Land, die eine Umsetzung vorantreiben kann.
Am 25. Februar wird man sehen wie schwer Platters Stimme im Landhaus wiegen wird.

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