Bundeskanzler a. D. auch der Bundeskanzler in spe?
Bundesparteiobmann Sebastian Kurz auf Besuch in Längenfeld

Sebastian Kurz hielt eine flammende Rede, Margreth Falkner (Organisationsreferentin ÖVP), LH Günther Platter
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  • Sebastian Kurz hielt eine flammende Rede, Margreth Falkner (Organisationsreferentin ÖVP), LH Günther Platter
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LÄNGENFELD (ps). Der ehemalige Bundeskanzler Sebastian Kurz war vergangenen Mittwoch anlässlich seines Wahlkampfes in Längenfeld im Naturparkhaus zu Besuch. Begleitet wurde er von Landeshauptmann Günther Platter und Ministerin a.D. Margarete Schramböck, LA und KO Jakob Wolf und dem Gastgeber Bürgermeister Richard Grüner. Dieser deponierte seine Anliegen wie etwa Verkehrsproblematik und den Mangel an Facharbeitern und Pflegekräften direkt bei Sebastian Kurz und wies mehrfach auf die Dringlichkeit dieser Themen hin. Seine Bürgermeisterkollegen Jakob Wolf aus Umhausen und Ernst Schöpf aus Sölden, der auch Präsident des Tiroler Gemeindeverbandes ist, lobten die Arbeit der Bundesregierung, warnten jedoch vor dem als selbstverständlich geglaubten Wahlsieg, denn nur die wirklich gemachten Kreuzchen würden am Ende zählen. "Als Klassensprecher der Bürgermeister darf ich, in Anwesenheit zahlreicher Kollegen, Sebastian Kurz die volle Unterstützung zusagen und hoffe auf ein sensationelles Ergebnis", meinte Schöpf. Bgm. Jakob Wolf appellierte an alle Anwesenden, alle Verwandte, Oma, Opa, Hund und Katze für die Wahl zu mobilisieren. 

Ibiza hinterließ Spuren

Sein Wahlprogramm unterscheidet sich kaum von dem vor der Wahl 2017, lediglich die bereits begonnenen und teilweise umgesetzten Reformen stehen jetzt auf der Habenseite der türkisen ÖVP. "Wenn mich die Leute fragen, was unser Wahlprogramm beinhaltet, kann ich sagen, ich bin nicht über Nacht zum Sozi geworden, unsere Politik ist die Gleiche wie vor der Wahl 2017. Ibiza hat zwar die Regierung zu Fall gebracht, unsere Arbeit kann sich dennoch sehen lassen und nach der Wahl wird wieder angepackt. Themenschwerpunkte wie der Fachkräftemangel und die Pflegeunterstützung für zu Hause waren auf unserer Agenda als nächstes dran, darum werden wir uns kümmern, wenn uns bei der kommenden Wahl wieder das Vertrauen geschenkt wird", ließ Sebastian Kurz seinen Blick in die Zukunft schweifen. Ähnlicher Wortlaut war von LH Platter zu hören, zudem hatte er auf die Frage des Verkehrsproblems eine klare Ansage Richtung deutscher Politiker: "Der bayrische Löwe erschreckt mich nicht, der Tiroler Adler wird seine wahre Stärke zeigen, wir weichen keinen Millimeter von unserem Kurs ab"

Schwarz-türkise Hochburg

Als den Bundeskanzler a.D. und den Bundeskanzler in spe begrüßte Jakob Wolf Sebastian Kurz. Ob das eintreffen wird, hängt von den Wählern ab. Im Ötztal erreichte die ÖVP 2017 ein starkes Ergebnis, von 7242 gültigen Stimmen gingen 3854, also 51,8 Prozent auf das Konto der Türkisen. Der Termin in Längenfeld fand also mitten in einer schwarzen Hochburg statt. Über 400 Gäste folgte der Einladung den ehemaligen und wie von Wolf angekündigt den zukünftigen Kanzler die Hand zu schütteln. Besonders freute sich auch Liesi Pfurtscheller Sebastian Kurz in ihrem Wahlkreis begrüßen zu können, der nach ihrer Einschätzung der schönste Wahlkreis ist. Sie ortete auch Besucher aus dem Außerfern, die eigens für diesen Anlass über den Fernpass gekommen waren. 
Auch Vertreter aus Wirtschaft wie Franzl Hörl waren anwesend, ebenfalls Bauernbunddirektor Peter Raggl und eine ganze Reihe Abgesandte des Seniorenbundes. Unter den hunderten Besuchern gesellten sich hochrangige Funktionäre, einmal mehr bewiesen sie demonstrativ den starken Zusammenhalt in der ÖVP.

Autor:

Petra Schöpf aus Imst

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