Der stärkste Musikant stammt aus Tumpen

Es scheint, dass der Stab immer schwerer wird, je länger seine Reise durch den Musikbezirk Silz dauert. „Der Stab war uns zu unruhig. Seine abenteuerlichen Stationen haben ihn ziemlich mitgenommen. Wir mussten handeln“, lacht die Obfrau der Musikkapelle Tumpen, Sonja Mair. Denn nach der verlorenen Liebe in Stams war der Stab eine Woche lang im Ötztaler Ort zu Gast.
Nach kurzer Ideenfindung war klar, der Stab muss geerdet werden. Kurzerhand wurde er umgebaut und die „Kugel“, also das Ende des Stabes abgebaut und tatsächlich mit Blei ausgegossen. „Das Ergebnis war so schwer, dass unser Kapellmeister Damian Brüggler ihn nicht mehr heben konnte. Ein echter Kerl musste ran“, schmunzelt Mair. Geschafft hat es schließlich Johannes Maurer, Schlagzeuger bei der Musikkapelle Tumpen. Die Tumpener Musikanten blicken auf eine über 160-jährige Geschichte zurück. Heute gestalten sie mit knapp 30 Musikantinnen, Musikanten und Marketenderinnen das Leben im Ort mit. „Wir sind aber auch für jeden Spaß zu haben. Den Musikant zu sein ist mehr als Noten zu spielen. Es ist Gemeinschaft und Kameradschaft – auch über die Dorfgrenzen hinaus“, schildert Obfrau Sonja Mair. Die schwere Last des Tambourstabes hat jetzt die Musikkapelle Ötztal-Bahnhof zu tragen. Was genau in Tumpen passiert ist, sieht man auf www.mksilz.at, auf der Facebooke-Seite der Musikkapelle Silz bzw. auch auf www.bezirksblaetter.com.

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