Mit 140 km/h von Ötztal bis nach Roppen
Die Schiene im Oberland soll zweigleisig ausgebaut werden

In der Regierungssitzung vergangenen Mittwoch wurde der zweigleisige Ausbau des Schienennetzes im Oberland thematisiert.
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  • Foto: Peter Leitner
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LH Platter: „Zweigleisiger Schienenausbau im Tiroler Oberland ist Antwort auf steigendes Mobilitätsbedürfnis von Tiroler Bevölkerung“

OBERLAND. Mehr Regionalexpress-Züge (REX) im Tiroler Oberland, die auf der Strecke Innsbruck-Landeck auch zu kürzeren Fahrzeiten verkehren können und Fernverkehrszüge, die vermehrt in Ötztal sowie in Imst halten: Mit diesem Ziel wird eine Machbarkeitsstudie auf Antrag von Mobilitäts- und Verkehrslandesrätin LHStvin Ingrid Felipe in Auftrag gegeben. Konkret wird damit die Umsetzbarkeit eines abschnittsweisen zweigleisigen Ausbaus auf den Streckenabschnitten Imst-Imsterberg und Ötztal-Roppen geprüft. In Zusammenarbeit mit der ÖBB-Infrastruktur AG werden vonseiten des Landes dafür rund 60.000 Euro bereitgestellt. „Mit der Eingleisigkeit im Tiroler Oberland stoßen wir bereits jetzt an die Grenzen der Leistungsfähigkeit. Im Sinne des nachhaltigen Ausbaus der Mobilität in unserem Land gilt es, sich nun neue Möglichkeiten anzusehen, um dem Mobilitätsbedürfnis der Tirolerinnen und Tiroler gerecht zu werden. Unser Fokus muss darauf liegen, das volle Potenzial des Bahnverkehrs auszuschöpfen“, betont LH Günther Platter.

Mehr Kreuzungsmöglichkeiten für mehr Mobilität

Konkret sollen die REX-Züge damit zu den Hauptverkehrszeiten halbstündlich und um acht Minuten schneller fahren. Die Machbarkeitsstudie basiert auf einer vorangegangenen Studie, in welcher die benötigten Kapazitäten analysiert wurden und klar der Bedarf für einen zweigleisigen Ausbau aufgezeigt worden ist. „Wir haben uns mehrere Varianten angesehen und uns nun für jene entschieden, die aus Effizienz- und Kostengründen überzeugt hat. Derzeit ist die Auslastungsgrenze im Tiroler Oberland erreicht – nur mit einem zweigleisigen Ausbau können wir die Intervalle und Fahrtzeiten optimieren. Ich bin mir sicher, dass dies für die Öffi-Nutzerinnen und Öffi-Nutzer ein Mehrwert ist und die Bahn attraktiviert“, erklärt LHStvin Felipe, dass ein vollständiger zweigleisiger Ausbau unter den Prämissen der Wirtschaftlichkeit, Sparsamkeit und Zweckmäßigkeit derzeit nicht zielführend wäre.


Mit 140 km/h ins Oberland

Damit Fahrtzeiten verringert werden können, benötigt es neue Kreuzungsmöglichkeiten zwischen Imst und Imsterberg. Konkret wird daher nun geprüft, ob es einen Neubaustreckenabschnitt auf der Strecke zwischen Bahnhof Ötztal und dem Bahnhof Roppen benötigt. Alternativ könnte ein zweites Gleis der bestehenden Bahnstrecke hinzugelegt werden. Jedenfalls soll eine Fahrtgeschwindigkeit von bis zu 140 km/h ermöglicht werden.

Autor:

Petra Schöpf aus Imst

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