Eröffnung der KUNSTSTRASSE IMST
Die Stadt als bunte Ausstellungslandschaft

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IMST(alra). Eine vielseitige KUNSTSTRASSE IMST kündigte sich am Eröffnungsabend und der „Langen Nacht der Galerien“ in Imst an. Die 19. Auflage des erfolgreichen Events lockte am 29. November zahlreiche Besucher in die Stadt Imst, die zum geballten Kunst- und Kulturbummel durch Kunsträume und öffentliche Plätze lud.

Nach einem Warm-up vor der Städtischen Galerie Theodor von Hörmann mit Sängerin Verena Pötzl, die gemeinsam mit Musiker Andreas Eccli dem Nieselregen trotzte, kamen um 19.00 Uhr die Verantwortlichen der KUNSTSTRASSE IMST zu Wort. LA BGM Kulturreferent Stefan Weirather und die künstlerische Leiterin Lisa Krabichler, sprachen zur Eröffnung und begrüßten gemeinsam mit den weiteren Organisatorinnen Helene Keller und Daniela Senn die Gäste. Es folgte ein spannender Beitrag vom Telfer Multi-Media-Künstler Harry Triendl, der gemeinsam mit Hannes Sprenger und Barbara Sepp ein aufwendig inszeniertes AudioVisuelles-KlangGeflecht mit dem Titel „Texere“ aufführte. Nach einem kurzen „Come together“ in der Städtischen Galerie strömten die Besucher in die Kunsträume und an die Schauplätze aus.

Das Thema

Das Material Stoff, auch als Teil der Imster Geschichte und in der Kunst vielseitig interpretierbar, bestimmt den thematischen Leitfaden der heurigen KUNSTSTRASSE. Rund 110 Teilnehmer zeigen in den drei Zonen, die der räumliche Rahmen der Veranstaltung umfasst, ihre individuelle Auseinandersetzung in Form von Malerei, Stoffkunst, Grafik, Fotografie, Bildhauerei und Installationen/neue Medien. Von Stoffen aus denen Träume gewoben sind, von durchlebten Malerhemden auf Leinwand gebannt, Hochzeitskleidern, die in großen Patchworkbildern neu zum Einsatz kommen, unterschiedlichen Werkstoffen mit Bedacht und Können bearbeitet, Stoffen zum Anziehen, Stoffen, die man fühlen und riechen darf bis hin zu Stoffen mit Familientradition, die sich als Ganzkörperhülle für ein Selbstporträt bewähren – gibt es rund um diese vielschichtige Vorgabe zahlreiche Geschichten zu entdecken.

Die Schauplätze

Die KUNSTSTRASSE 2019 ist inhaltlich an die öffentlichen Schauplätze und in die Galerien zurückgekehrt, die Organisatorinnen haben damit einen Schwerpunkt gesetzt, der die Veranstaltungsausrichtung klar im Ausstellungsbereich vorgibt und keine zusätzlichen Events mehr vorsieht. Organisatorin Lisa Krabichler erklärt dazu: „Die prinzipielle Motivation und der Schwerpunkt der KUNSTSTRASSE 2019 ist die bildnerische Kunst, die sich in Galerien und im Außenraum befindet. Es zeigt sich eine bunte Ausstellungslandschaft und wir sind stolz auf die großartige Qualität dieser Arbeiten.“

Das Kunsterlebnis

Die Zone Unterstadt rund um den Stadtplatz geht über in den Bereich Innenstadt von Rathaus bis Pflegezentrum bis in die Zone Oberstadt von der Pfarrkirche bis Haus der Fasnacht. Mit den drei Wochenenden der KUNSTSTRASSE lassen sich je nach Belieben auch die drei Zonen aufteilen und somit Imst und das Kunst- und Kulturerlebnis bestens entdecken. Ein sehenswerter Streifzug, der einen Querschnitt heimischer und internationaler Künstler sowie stilistische Diversität bietet und aus Imst einen urbanen Hotspot für Kunst und Kommunikation macht. Gut belebt präsentierte sich das Stadtbild mit den kunstinteressierten Gästen und den inszenierten Räumen. Einladend zeigten sich die Künstler als Gastgeber und standen zum regen Austausch bereit.

Weitere Termine:
SA/SO 07.12./08.12.2019
SA/SO 14.12./15.12.2019
Jeweils 14.00 bis 19.00 Uhr

Autor:

Alexandra Rangger aus Imst

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