Ein gemischtes Doppel beim Mülldienst in Roppen

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ROPPEN (ps). In Roppen werden die dort beheimateten Asylwerber aktiv im Gemeindedienst eingesetzt. "Die Möglichkeiten sind beschränkt, weil bekannterweise ein Arbeitsverbot aufrecht ist", erklärt Roppens Bürgermeister Ingo Mayr die Situation. "Tatsächlich funktioniert die Beschäftigung der Asylwerber beispielsweise beim Recyclinghof oder als Müllwagenbegleiter reibungslos, der Flüchtlingsbetreuer Frank Donner kümmert sich sehr gut um die Abwicklung", so Mayr. Für Azimi Mohammad, einen gelernten Tischler aus Afghanistan, ist der Gemeindedienst eine willkommene Gelegenheit, den Tag sinnvoll zu nützen, wie er sagt. Dreimal in der Woche besucht er einen Deutschkurs, der von Freiwilligen aus Roppen gemacht wird. Seit über einem Jahr ist Azimi in Roppen und ist ein herausragendes Beispiel für gewillte Integration. Seine Frau und die dreijährige Tochter wird er aber wohl länger nicht sehen können, ein langwieriges Asylprüfungsverfahren ist im Laufen. "Für uns Gemeindeangestellte ist es mit den Asylwerbern nicht immer lustig, manche können nach Wochen die einfachsten Dinge noch nicht. Azimi ist immer bemüht und man merkt, wie sehr er Arbeiten will, egal welche Arbeit", erzählt sein "Arbeitskollege" Christian Köll.

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