Ein Spiel der Sinne

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Ein Besuch der laufenden Ausstellung der Künstler Charly Walter und Barbara Votik im Kunst-Werk-Raum Mieming verspricht ein Wechselspiel der Wahrnehmung

MIEMING (isa). Immer wieder neu und jedes Mal spannend präsentiert das Mesnerhaus Mieming zeitgenössische Werke österreichischer Künstler. Diesmal regiert ein origineller Leitgedanke. Kunst fühlen, hören, mit all seinen Sinnen wahrnehmen, dies führte zur Grundidee der aktuellen Ausstellung "3R5S" - Drei Räume fünf Sinne.

Der Designer Charly Walter und die Glashandwerks-Künstlerin Barbara Votik sorgen mit ihren außergewöhnlichen Werken für Überraschungen bei den Besuchern. Gemeinsam mit Kunst-Werk-Raum Obmann Hannes Metnitzer entstand die Idee, die Räumlichkeiten des Mesnerhauses mit Jersey Stoffen einzukleiden bzw. einzelne Werke in dem Textil zu verhüllen. "Durch den Verzug bilden sich Formen. Für uns entstand ein Spiel - was dabei entstehen kann", erklärt Barbara Votik.

Die Irritation der Wahrnehmung

Die Gäste sind neben dem Bestaunen eingeladen zu tasten, zu riechen und zu hören. Was sehe ich? Was verbirgt sich unter dem Stoff? Rieche ich was meine Augen wahrnehmen? Fühle ich was ich sehe? Wie entstehen diese sanften Klänge?

Der Innsbrucker Galerist Charly Walter befasst sich mit dem Scheideweg zwischen Kunst und Design. Seine "lenticular light objects" sind Leuchtkörper, die mit Linsenraster-Bildern (Wechsel- oder Wackelbilder) gekonnt in Szene gesetzt werden. Je nach Betrachtungswinkel ändert sich das Oberflächenmuster und verspricht interessante Effekte.

Einen besonderen Klangkörper mit dem Titel "Vitremo" kreierte die Künstlerin Barbara Votik, mit Unterstützung von Michael Sieb, verantwortlich für die elektronische Zauberei und Flo Heigl. Dieser komponierte die magischen Melodien des Kunstwerks.
"Die Idee für Vitremo entstand aus einem Windspiel in meinem Garten", so die Obsteigerin. Geschaffen wurde ein Zusammenspiel zwischen Licht, Elektronik, Musik und Glas. Die Glaskugeln sind auf unterschiedliche Töne gestimmt und werden durch Impulse von Magnetfeldern angeregt. Das Ergebnis: ein auch visuell faszinierendes Klangerlebnis.

Die Ausstellung kann bis zum 1.6.2014, jeweils am Samstag und Sonntag von 14:00 bis 18:00 Uhr besichtigt werden.

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