Eltern werden ist nicht leicht: "Frühe Hilfe" hilft früh

Frühe Hilfen: LR Bernhard Tilg, Hebamme Angelika Heichlinger, Sandra Aufhammer von kontakt+co und TGKK-Obmann Werner Salzburger
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  • hochgeladen von Sieghard Krabichler

BEZIRK. "Körperliches und seelisches Wohlbefinden ist für die Entwicklung von Kindern  aber auch für die Eltern ein ganz wichtiger Faktor", erklärt Gesundheitslandesrat Bernhard Tilg bei der Vorstellung des Pilotprojektes "Frühe Hilfen", gemeinsam mit der TGKK. Im Oberland, in Innsbruck, im Bezirk Innsbruck-Land und in Osttirol wurden in den vergangenen zwei Jahren Erfahrungen gesammelt, wie sich die Begleitung von belasteten Eltern auswirkt. "Es hat sich gezeigt, wenn so früh wie möglich nach der Geburt Unterstützung von Fachkräften zuteil wird, die Kinder einen gesunden Start ins Leben erhalten und die Eltern eine spürbare Entlastung erfahren", sagt TGKK-Obmann Werner Salzburger.
Knapp 200 junge Eltern wurden betreut, 121 mal wurde psychische Hilfe in Anspruch genommen, knapp 200.000 Euro betrugen die Kosten. "Auch in Osttirol konnte dadurch rasch und unkompliziert geholfen werden", sagt Hebamme Angelika Heichlinger 
Koordiniert wird die Aktion von "kontakt+co" in Innsbruck. Projektkoordinatorin Sandra Aufhammer freut es besonders, dass die Aktion bis 2021 verlängert wird. "So können wir weiter sehr niederschwellig und auch präventiv Hilfe leisten". Eine Million Euro wird bis 2021 dafür zur Verfügung gestellt.
"Die erfolgreiche Aktion wird in den Pilotbezirken jetzt weitergeführt, das Ziel ist es aber, auch im Unterland diese Hilfestellung anbieten zu können", erklären Tilg und Salzburger unisono.
Information unter der Hotline: 0676 88 50 88 23 76 und www.gesundinsleben.at/

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