Jubel bei den Schwarzen und Grünen, Dämpfer für Blau und Rot
EU-Wahlen schlugen auch im Bezirk hohe Wellen

EU-Parlamentarierin Karoline Graswander Hainz sieht die Wahl mit gemischten Gefühlen.
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IMST. EU-Mandatarin Karoline Graswander-Hainz, sie wird bei der konstituierenden Sitzung des EU-Parlamentes am 2. Juli ihren Sessel in Brüssel räumen, kann mit dem Ergebnis der Sozialdemokraten nicht zufrieden sein, will aber auch positive Seiten beleuchten. "Natürlich ist das Ergebnis für uns kein Grund zur Freude, trotzdem haben wir unsere 5 Sitze in Brüssel halten können. Dass wir das sechste Mandat verfehlt haben, ist eine Enttäuschung. Das große Interesse an Europa war bei dieser Wahl aber eine erfreuliche Sache." Jubelstimmung herrscht natürlich bei den Schwarzen: Jakob Wolf und Stefan Weirather meinten unisono: "Der Wahlsieg in Österreich geht klar auf das Konto von Sebastian Kurz. Die Menschen haben ein klares pro-europäisches Zeichen im Sinne der bürgerlichen Mitte gesetzt. Wir hoffen nun natürlich sehr, dass unsere Tiroler Kandidatin Barbara Thaler genügend Vorzugsstimmen schafft - es sieht jedenfalls nicht schlecht aus." Der schwarze Parteisekretär Ulrich Doblander war mit der Wahlkommission am Montan noch den ganzen Tag damit beschäftigt, die rund 3000 Wahlkarten aus dem Bezirk auszuwerten. Auch die Grünen zeigten sich zufrieden, der Imster Stadtpartei-Obmann Helmuth Knabl dazu: "Unser Stadtergebnis liegt über dem Bundesschnitt, die Wähler haben insgesamt ein Zeichen für die Umwelt gesetzt." Bei den Blauen herrscht indes Katerstimmung. Hans "Giovanni" Grüner meinte gegenüber den BEZIRKSBLÄTTERN: "Die letzten Wochen waren für uns alle sehr zermürbend und ich bin sehr traurig über die Vorgänge auf der Bundesebene. Daher muss man das Wahlergebnis für uns Blaue mit Zufriedenheit betrachten." Die Wahlbeteiligung ist übrigens im Bezirk von 29 Prozent auf mehr als 40 Prozent gestiegen. Den höchsten Sieg erreichte die VP in Sölden, wo man mehr als 70 Prozent ergatterte.

Autor:

Clemens Perktold aus Imst

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