Gemeinde Haiming bewegt 17,5 Millionen Euro

Der Kindergarten in Ötztal-Bahnhof platz seit geraumer Zeit aus allen Nähten.
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Budget der Oberländer Gemeinde wurde vom Kommunalparlament einstimmig abgesegnet

HAIMING (pele). Gar nicht so seltene Einigkeit herrschte im Haiminger Kommunalparlament bei der Beschlussfassung für das Budget 2018. Der Voranschlag, der gesamt eine Summe von 17,5 Millionen Euro aufweist, wurde von allen Gemeinderats-Mitgliedern abgesegnet. 14,8 Millionen entfallen auf den ordentlichen, 2,7 Millionen Euro auf den außerordentlichen Haushalt. Im ordentlichen Haushalt ergibt das im Vergleich zum fertig abgerechneten Jahr 2016 ein Plus von vier Millionen Euro.

„Das ist auf den ersten Blick eine überdimensionale Summe, die sich aber in einer Größenordnung von 3,4 Millionen Euro aus Dienstleistungen zusammensetzt, bei denen es sich um einmalige aber notwendige Investitionen handelt“, erklärt Bürgermeister Josef Leitner. Auf der Einnahmenseite ist zu vermerken, dass es 1,5 bis zwei Millionen an frei verfügbaren Mitteln gibt. Auch die Kommunalsteuern nähern sich der Zwei-Millionen-Grenze. An Ertragsanteilen lukriert die Gemeinde etwas mehr als vier Millionen Euro.

Hochbehälter wird gebaut

Der größte finanzielle Brocken, den die Gemeinde Haiming 2018 stemmen muss, ist der Bau eine neuen Hochbehälters für Ötztal-Bahnhof, was zweieinhalb Millionen Euro kosten wird. Leitner erklärt: „Der alte Hochbehälter in Ötztal-Bahnhof hat ausgedient. Derzeit hängt der Ort an Haiming dran. Das könnte im Sommer während einer längeren Trockenperiode aber dazu führen, dass Haiming trocken ist. Ein Hochbehälter ist während des Sommers schlichtweg zu wenig. Es müsste da stets Wasser mit Pumpanlage direkt dem Netz zugeführt werden.“

Platzmangel im Kindergarten

In Angriff genommen werden heuer Planung und Ausschreibung für die dringend nötige Erweiterung des Gemeindekindergartens in Ötztal-Bahnhof. Leitner: „Die Kinderzahl steigt, wir brauchen unbedingt neue Plätze. Während der Bauphase muss der Kindergartenbetrieb ausgelagert werden. Entweder wir adaptieren dafür ein bestehendes Gebäude, oder wir entscheiden uns für eine Container-Lösung.“

Platzmangel herrscht inzwischen auch in der Haiminger Volksschule. Aus diesem Grund gilt es, das Dachgeschoss auszubauen. Dafür wird das Gebäude vermutliche aufgestockt. „Das Problem in der Volksschule drängt nicht so wie beim Kindergarten in Ötztal-Bahnhof, muss aber trotzdem möglichst rasch gelöst werden“, sagt Leitner.

Schlechte Zeiten werden künftig in Haiming für Schwarzparker in der Gemeinde-Tiefgarage anbrechen. Künftig überprüft der Hausmeiser nämlich, ob die fällige Parkgebühr auch entrichtet wird. Ist dies nicht der Fall, werden eine Tagesparkgebühr in Höhe von zehn Euro plus zusätzlich eine Verwaltungsstrafe in der selben Höhe fällig.

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