Generalversammlung der Rot Kreuz Bezirksstelle Imst

v.l.: Anton Mederle, Günter Kugler, Simon Klotz und Oswald Gritsch
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Bezirksstellenleiter Oswald Gritsch legte nach 12 Jahren sein Amt zurück

Bei der Generalversammlung der Rot Kreuz Bezirksstelle Imst wurden beeindruckende Zahlen präsentiert. Günter Kugler folgt Oswald Gritsch als neuer Bezirksstellenleiter nach. Politik versuchte in Sachen „Rettungswesen-Ausschreibung“ zu beruhigen.

MILS (ea). Im voll besetzten Saal der Trofana Raststätte in Mils konnte Bezirksstellenleiter Oswald Gritsch zahlreiche Ehrengäste, die der Einladung zur Generalversammlung der Rot Kreuz Bezirksstelle Imst gefolgt waren, begrüßen. Neben Bürgermeistern der Gemeinden des Bezirkes Imst - für einige neu gewählte Dorfchefs der erste offizielle Auftritt – war auch LA Hannes Staggl, Anton Koler als Vertreter der Polizei, Bergrettungs-Bezirksobmann Mathias Winkler sowie der Vizepräsident des Roten Kreuzes Tirol, DI Anton Mederle und Landesverband Geschäftsführer Dir Thomas Wegmayr gekommen. Sehr emotional fiel die Rede vom scheidenden Bezirksstellenleiter Oswald Gritsch aus – der Abschied fiel im sichtlich schwer. Gritsch war 12 Jahre Bezirksstellenleiter und vier weitere Jahre BL-Stellvertreter. In seiner persönlichen Rückschau war er mit seiner Arbeit zufrieden – „die Hilfe am Menschen war der Hauptgrund, warum ich überhaupt zum Roten Kreuz gekommen bin“ betonte Gritsch. Während seiner „Amtszeit“ wurden die Ortsstellen des Bezirkes erneuert und gravierende strukturelle und finanzielle Änderungen begleiteten Gritsch während der ganzen Zeit. Er dankte seinem Team, ohne den dies alles nicht möglich gewesen wäre. Der Jahresbericht für 2009 enthielt schließlich beeindruckende Zahlen: von den 676 freiwilligen Mitarbeitern wurden insgesamt 135.000 freiwillig geleistete Stunden erbracht, was einen Gegenwert von „Sage und Schreibe“ 2,7 Millionen Euro ausmacht. 1,3 Millionen Kilometer wurden mit den insgesamt 29 Fahrzeugen gefahren.
Nach dem Bericht des Bezirksstellenleiters folgten die einzelnen Referenten mit ihren Jahresberichten. Im Rahmen der Generalversammlung konnten 39 neue Mitglieder angelobt werden und einige Mitglieder konnten Ehrenzeichen für ihre Tätigkeit entgegen nehmen. Stellvertretend sei die Ehrung von Berta Graswander (Ortstelle Imst) erwähnt, die für ihre 60jährige Tätigkeit das Dienstjahresabzeichen in Gold erhielt. Auch Beförderungen wurden durchgeführt. Die für die Neuwahl des Bezirksstellenleiters und dessen Stellvertreter zur Verfügung stehenden Kandidaten, Günter Kugler und Simon Klotz, wurden mit großer Mehrheit in die neuen Funktionen gewählt. Die erste Tätigkeit des neuen Bezirksstellenleiters Günter Kugler war die „Laudatio“ über den scheidenden BL Oswald Gritsch, die schließlich mit der Übergabe eines Abschiedsgeschenkes endete. Mit Spannung wurden die Grußworte der Ehrengäste erwartet. Nach den Vertretern von Bergrettung und Polizei sprach der Imster „Neo“-Bürgermeister Stefan Weirather dem Roten Kreuz großes Lob und Dank aus. Söldens Bürgermeister Ernst Schöpf und LA Hannes Staggl betonten in ihren Grußworten, dass ihres Erachtens ein Rettungsdienst in Tirol ohne Rotes Kreuz nicht möglich sein wird. Schöpf meinte, dass in naher Zukunft weißer Rauch in der Sache „Ausschreibung des Rettungsdienstes“ aufgehen werde. LA Staggl bemerkte, dass für den Besuch der Generalversammlung seitens der Landespolitiker kein „großes Griss“ vorherrschte. Er betonte, dass Emotionen in der Sache nicht dienlich wären – „Bewährtes soll bleiben aber auch neue Wege müssen eingeschlagen werden“, Staggl abschließend. Vizepräsident Mederle konterte in seinen Grußworten: „Die Ausschreibung ist eine schwere Kost für das Rote Kreuz – der Umgang im Vorfeld war nicht in Ordnung“ beschwerte sich Mederle. Man habe das Gefühl, dass ein fairer Wettbewerb seitens des Landes fehlt – die neue Ausschreibung ist ein großes Geheimnis.
Peter Bussjäger meldete sich schließlich als Vertreter der „Freiwilligen“ zu Wort und teilte der Vollversammlung mit, dass sehr wohl Emotionen da sind – man soll die Freiwilligen nicht laufend vor den Kopf stoßen, die Verunsicherung ist bereits sehr groß.

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