Neuwahlen sind geschlagen
Generationswechsel der Bezirksbauernschaft

Andrea Lechleitner, Renate Dengg, Rudolf Köll, Andreas Gstrein
  • Andrea Lechleitner, Renate Dengg, Rudolf Köll, Andreas Gstrein
  • Foto: Schöpf
  • hochgeladen von Petra Schöpf

BEZIRK IMST. In der Führungsriege der Bezirksbauern gab es nach den abgeschlossenen und doch etwas komplizierten Wahlen einen Generationswechsel. "Es ist uns glücklicherweise gelungen, die Bauernbund-Wahlen in gewohnter Weise mittels Briefwahlen auf Ortsebene flächendeckend im ganzen Bezirk Imst durchzuführen. Die Wahl der Gebiets- und Bezirksvertretung fand erstmals in der Geschichte des Bauernbundes im Zuge einer Online-Wahl statt“, gibt Bauernbunddirektor BR Dr. Peter Raggl Einblicke in das Prozedere. Sowohl der Bezirksbauernobmann Andreas Gstrein aus Sölden (die Bezirksblätter berichteten) als auch die Bezirksbäuerin Andrea Lechleitner aus Wenns lösten ihre langjährigen Vorgänger ab und werden am 25. März von der Bezirkshauptfrau angelobt. Deren Stellvertreter sind Benedikt van Staa aus Mieming und Martina Pfausler aus Roppen.

Ära Rudl Köll ist zu Ende

Rudolf Köll war 18 Jahre lang ein umtriebiger Bezirksbauernobmann und seit 2005 Obmann der Imster Kammer. Nun nimmt er seinen Hut, aber nicht ohne noch ein paar Worte über seinen Nachfolger zu sagen: "Seit 2005 war Andreas Gstrein bereits mein Weggefährte, er ist alles andere als ein Neuling auf dem Bauern-politischen Parkett. Er war immer ein zuverlässiger und kompetenter Mitstreiter, auf ihn konnte ich mich zu hundert Prozent verlassen."
Bauernbundobmann LHStv. Josef Geisler ließ schon vor Wochen seinen Dank an den Langzeit-Obmann ausrichten: „Es ist mir ein ganz besonderes Anliegen mich bei Alt-Obmann Rudolf Köll für seinen langjährigen Einsatz um die Bauern, Bäuerinnen und Jungbauern im Bezirk zu bedanken. Ich wünsche ihm von ganzem Herzen alles Gute für die Zukunft und bedanke mich für die Zusammenarbeit“. 

Auch Renate Dengg in Polit-Pension

Wer an die Bezirksbäuerinnen denkt, hat unweigerlich ein Bild von Renate Dengg vor Augen. Sie hat die Bäuerinnen-Vertretung seit 1996 inne und war damals mit 37 Jahren sicherlich eine der jüngsten Bezirksbäuerinnen. Mit entsprechend viel Energie hat sie ihre Aufgaben gemeistert und die Position des Bezirkes im Land gestärkt. Dies blieb nicht ungesehen, 12 Jahre lang übte sie auch das Amt der Landesbäuerin-Stv. aus. Corona-bedingt war die Wahl der Nachfolgerin schwierig, wie auch ein entsprechend öffentlicher Akt der Übergabe nicht stattfinden kann.

Bäuerinnen leisten Unglaubliches

"Mit Andrea Lechleitner aus Wenns konnten wir eine starke Persönlichkeit als meine Nachfolgerin gewinnen, dafür bin ich sehr dankbar. Ich weiß mein Amt bei ihr in kompetenten Händen", streute die scheidende Obfrau ihrer Nachfolgerin Rosen. 
"Ich darf seit 25 Jahren die Interessen der Wenner Bäuerinnen vertreten und war sechs Jahre lang Vize-Bürgermeisterin, zwölf Jahre Gemeinderätin. Von Renate übernehme ich einen bestens aufgestellten Bezirk, der fast flächendeckend mit Ortsbäuerinnen bestückt ist. Als meine Aufgabe sehe ich, das Berufsbild der Bäuerinnen aus ihrem Schattendasein noch weiter heraus zu führen. Uns muss klar sein, dass diese Frauen nicht nur oft allein den Hof schmeissen sondern auch noch Vermarkterinnen, Vermieterinnen und Familienmanagerinnen sind."

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