Hermann Köhle - Arzt aus Berufung - Maler aus Leidenschaft - Episoden zum 60er und kunstvolles "best of" im medalp Imst

stehend v.l.n.r. LH Günther Platter, Dr. Hermann Köhle, Dr. Manfred Lener, Dr. Alois Schranz - alled drei GF medalp Imst, vorne links Stefan Schranz - Marketing medalp, vorne rechts Wortkünstler Wilfried Schatz
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  • stehend v.l.n.r. LH Günther Platter, Dr. Hermann Köhle, Dr. Manfred Lener, Dr. Alois Schranz - alled drei GF medalp Imst, vorne links Stefan Schranz - Marketing medalp, vorne rechts Wortkünstler Wilfried Schatz
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IMST(alra). Hermann Köhle, Facharzt für Anästhesie, Intensivmedizin und Schmerztherapie, Mitbegründer und einer der drei Geschäftsführer der medalp group, zeigte sich am Freitagabend an der Stätte seines medizinischen Wirkens von einer ausgeprägt künstlerischen Seite. Köhle lud zur Vernissage - zu einem "best of" seiner Kunstwerke - in die medalp sportsclinic nach Imst und was der Besucher ansonsten als einen der modernsten medizinischen Wartebereiche wahrnimmt, hatte sich temporär in eine Galerie mit den abstrakten Bildern des 60jährigen passionierten Malers verwandelt.

Alois Schranz und Manfred Lener - die gemeinsam mit Hermann Köhle hinter dem innovativen Medizinkonzept medalp stehen, sprachen zur Eröffnung. Der Wortakrobat Wilfried Schatz hatte tief in seinem Sprachkabinett gewühlt - das Ergebnis war eine sehr unterhaltsame Moderation, die allerlei Wissenswertes aus dem Leben des malenden Mediziners bereithielt. So erfuhren die Besucher unter anderem, welch zukunftsweisende Einflüsse die amerikanische Rockband "Creedence Clearwater Revival" auf das Leben des Mediziners hatte und wie sich die Wege von Alois Schranz und Hermann Köhle bereits während der Schulzeit in Stams in Freundschaft verbanden und dadurch eine berufliche Erfolgsgeschichte erwuchs. Für seine große Liebe zur Musik ist Köhle bekannt - es gibt kaum ein Konzert in der Region, dass er sich entgehen lässt - obwohl er durchaus in der Lage wäre für Jahrzehnte in den eigenen vier Wänden Musik zu hören - immerhin hat sich seit der ersten erworbenen Schallplatte mit etwa 12 Jahren, eine umfassende Sammlung von LP´s und CD´s ergeben.

Einen Überraschungsbesuch privater Natur stattete LH Günther Platter der Vernissage ab - eine währende Freundschaft, die in der Jugend begann, verbindet ihn mit Hermann Köhle und Alois Schranz. Platter gratulierte zur Ausstellung und ließ es sich nicht nehmen, die großen menschlichen Qualitäten - die private Nächstenhilfe Köhles - zu betonen. Zeichen dafür war auch die Tatsache, dass die präsentierten Bilder zu 100 Prozent zugunsten des Vereins "Imster helfen Imster Familien" erworben werden konnten. Hermann Köhle blickt auf ein sehr erfülltes Leben - beruflich wie privat - und will mit seiner Kunst nichts verdienen, aber damit gerne Freude bereiten und Unterstützung geben.

Hermann Köhle lieferte Einblicke in seinen Werdegang - er erzählte von der Berufsberatung in der Hauptschulzeit und der Empfehlung er möge nicht Medizin studieren - dies könnte seiner sensiblen Seele schaden. Damals wurde ihm der Besuch der HTL angeraten, um die kreativen, zeichnerischen Fähigkeiten auszubilden. Köhle entschied sich dagegen, folgte seiner Berufung und trat in die Fußstapfen des Vaters, der als Arzt in Ried wirkte. Die beruflichen Wege führten für viele Jahre nach Hamburg, dort erfolgte auch die Anästhesieausbildung, drei Jahre war er als Praktiker in Ried tätig und im Jahr 2002 begann mit der Gründung der medalp, damals noch im Zentrum von Imst, eine neue berufliche Herausforderung. Seiner Seele hat der Beruf laut eigenen Worten bis heute nicht geschadet - man könnte sogar ergänzen, dass Hermann Köhle seinen Beruf mit Herz, Seele und Sensibilität ausübt - und eben diese Eigenschaften zum Vorteil geraten.

Das Malen begleitet Hermann Köhle seit Jahren - er findet darin Ausgleich und Muse. Die Bilder sind kraftvoll und voller Dynamik, deutlich erkennbar ist die Offenheit mit der sich der "private Künstler" immer neue Ausdrucksformen erschließt. Ein spürbarer Forscherdrang durch die Weiten von Bildsprache, Komposition und stilistische Mittel ist erkennbar. Abstrakt und farbintensiv bauen sich die Bilder Schicht für Schicht auf - die anhaltende Forderung zum Dialog mit dem Bildinhalt und das eigenständige Erreichen des Moments der Fertigstellung bilden dabei das reizvolle Element im Schaffensprozess. Sichtbare Inspiration durch die Natur lässt sich in Hermann Köhles Bildern ebenfalls entdecken - zahlreiche moderne Landschaften sprechen für die Liebe zur Natur, die der sehr aktive Outdoor-Freizeitsportler eben auch in seinen Bildern zur Schau trägt.

Der Besucherandrang zur Ausstellung war enorm - an die zehn Bilder durften nach erstem Zwischenstand für den guten Zweck den Besitzer wechseln. Der Vernissageabend fand bei bester Verpflegung inmitten von Kunst und Gesprächen einen stimmungsvollen Ausklang.

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