Straßensperren werden aufgehoben
Heute ab 15 Uhr ist die Fernpassstraße wieder geöffnet

Tirols Feuerwehren leisteten in den vergangenen Tagen rund 21.600 Einsatzstunden bei 1.200 Einsätzen mit etwa 21.600 Feuerwehrleuten.
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  • Tirols Feuerwehren leisteten in den vergangenen Tagen rund 21.600 Einsatzstunden bei 1.200 Einsätzen mit etwa 21.600 Feuerwehrleuten.
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  • hochgeladen von Petra Schöpf

NASSEREITH. Nachdem sich im ganzen Land die Situation weitestgehend entschärft und bei zahlreichen Erkundungsflügen die Lawinengefahr beurteilt wurde, kann jetzt auch für die Öffnung der Fernpassstraße grünes Licht gegeben werden.
„Heute, Mittwoch, um 15 Uhr kann die B 179 Fernpass Straße zwischen Bichlbach und Lermoos wieder für den Verkehr freigegeben werden. Somit ist dann die gesamte Fernpass-Strecke wieder ohne Behinderungen für alle Fahrzeuge frei befahrbar“, berichtet BH Katharina Rumpf von Reutte. 

Zudem zeigt sich auch in weiteren Teilen Tirols eine Entspannung bei den Verkehrssperren – so sind die Pitztal- und die Ötztal-Straße sowie die Venter Straße wieder geöffnet. 

Auf den gesicherten Pisten bleiben

Da immer noch verbreitet die Lawinengefahrenstufe vier oberhalb der Waldgrenze und die Stufe 3 darunter herrschen, wird weiter dringend abgeraten, in den freien Schiraum einzufahren. Rudi Mair, Leiter des Lawinenwarndiensts Tirol, ersucht jetzt die WintersportlerInnen um besondere Vernunft: „Denn gerade bei Lawinengefahrenstufe drei passieren die meisten Lawinenunglücke. Wer nicht ein absolut versierter Tourengeher oder Variantenfahrer ist, sollte deshalb bitte unbedingt auf den gesicherten Pisten bleiben!“

Zahlreiche Erkundungen und Bereitschaften

Marcel Innerkofler, Leiter der Landeswarnzentrale Tirol, kündigt für heute die Abarbeitung von zwölf restlichen Fluganforderungen mit dem Landeshubschrauber, drei Bundesheer-Helikoptern und mehreren privaten Hubschraubern an: „Der Landeshubschrauber wird für Erkundungsflüge im Großraum Innsbruck, Innsbruck-Land und Schwaz unterwegs sein. Eine Bell 212 des Bundesheeres fliegt in ganz Tirol für den Lawinenwarndienst sowie die Wildbach- und Lawinenverbauung für Schneedeckenuntersuchungen und Kontrollen von Schutzbauten, eine Alouette III des Bundesheeres führt im Tiroler Unterland Erkundungen und Sprengungen für Lawinenkommissionen durch, ein privater Hubschrauber operiert im Tiroler Oberland für Erkundungsflüge und Wartungen von Wetterstationen durch den Lawinenwarndienst in den Bezirken Imst, Landeck und Reutte und ein weiterer privater Helikopter fliegt im nördlichen Osttirol und führt noch offene Erkundungen für Lawinenkommissionen durch.

Tirols Feuerwehren leisteten in den vergangenen Tagen rund 21.600 Einsatzstunden bei 1.200 Einsätzen mit etwa 21.600 Feuerwehrleuten.
Zahlreiche Lawinenabgänge im Bezirk Reutte - wie hier am Beispiel der Hagerntal-Lawine - bestätigten die Notwendigkeit der Straßensperren.

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