In Haiming ging`s ums liebe Geld

Bgm. Josef Leitner: „Die Chancen, dass die Gemeinde ehemalige Tiwag-Gründe zurück bekommt, sind gering.“
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Bürger müssen diverse Erhöhungen schlucken

HAIMING (pele). Das liebe Geld stand im Mittelpunkt der vergangenen Sitzung des Haiminger Gemeinderates. So wurde unter anderem über die Abgaben, Steuern, Gebühren und Entgelte ab 1. Jänner kommenden Jahres beraten. Bei den Badegebühren wurde eine Index-Angleichung sowie eine Mehrwehrsteuererhöhung von zehn auf 13 Prozent beschlossen.

Beim Biomüll musste die Gemeinde in den vergangenen Jahren stets einen finanziellen Abgang verkraften. Damit künftig kostendeckend gearbeitet werden kann, steigt die dafür fällig Gebühr relativ knackig um 15 Prozent an. Beim Restmüll ändert sich am bisherigen Tarif nichts. Auch ansonsten wurden beim betreffenden Tagesordnungspunkt keine weiteren Steigerungen beschlossen.

Grundstückspreise angepasst

Diskutiert wurde vom Kommunalparlament über die Preise für Gemeindegrundstücke. Seit 2001 lag der Preis im Wohngebiet bei 60 Euro pro Quadratmeter. Dieser wurde nun ebenfalls indexangepasst und auf 90 Euro erhöht.

Eine erste geplante Ansiedlung ist inzwischen auch für das neue Gewerbegebiet im Forchet zu vermelden. Die Gebrüder Nagele aus Haiming erwerben dort für eine Betriebserweiterung 3000 Quadratmeter Grund.

Hinsichtlich der Genossenschaftsjagd Haiming II einigte sich der Gemeinderat darauf, diese weiterhin um 17.000 Euro an den bisherigen Pächter Rudolf Schöpf zu vergeben, so sich bis zur noch ausständigen Vollversammlung keine weiteren Interessenten melden. Ist das der Fall, würde es eine Versteigerung der Jagd geben.

Jugendpersonal ausreichend

Eine Erhöhung des Gemeindebeitrages von bisher 12.000 auf 25.000 Euro hatte der Jugendverein Kanten angestrebt. Nach intensiven Beratung hat sich der Jugendausschuss unter Gabriel Leitner dazu entschlossen, dieses Ansinnen abzulehnen. Grund: Mit dem vorhandenen Personal sei durchaus die angedachte Ausdehnung der Betreuungszeiten möglich.

Gibt es am früheren Tiwag-Areal, auf dem aktuell die Firma Handl ihre neue Betriebsstätte errichtet, auch Gründe, welche im historischen Kontext die Gemeinde zurückfordern könnte? Wie Bürgermeister Josef Leitner dem Kommunalparlament berichtete, stehen die Chancen dafür nicht zuletzt aufgrund eines im Jahr 1977 geschlossenen Auseinandersetzungsvertrag sehr gering. Die Gemeindeführung wird diesbezüglich vorerst nicht tätig werden, da auch keine Fristen versäumt werden können, sondern wird zunächst das Ergebnis der Historikerkommission abwarten.

Bgm. Josef Leitner: „Die Chancen, dass die Gemeinde ehemalige Tiwag-Gründe zurück bekommt, sind gering.“
Die Gebühren für den Biomüll werden in Haiming im neuen Jahr um 15 Prozent erhöht.

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