Kampf dem Riesenbärenklau

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TELFS. Im Gemeindegebiet von Telfs, besonders entlang des Inn, wurden Vorkommen des Riesenbärenklau (Heracleum montegazzianum) festgestellt und werden auf Anraten der Umweltabteilung des Landes Tirols bekämpft.

Der Riesenbärenklau ist eine aus dem Kaukasus nach Österreich eingeschleuste Pflanze und gehört zur Familie der Doldenblütler. Riesenbärenklau wächst innerhalb von wenigen Wochen bis zu einer Höhe von 3 bis 4 Meter und so wurden von der Bergwacht Telfs bereits heurige Pflanzen mit einer Höhe von / bis zu 2,50 Meter vernichtet und die Wurzeln ausgegraben. Bei dieser Arbeit ist Schutzkleidung zu tragen und besondere Vorsicht angebracht. Die auch Herkulesstaude genannte Pflanze wurde in einigen Staaten im Jahre 2008 zur Giftpflanze des Jahre gekürt.

Die Pflanze bildet auf Grund ihrer Inhaltstoffe bei Berührungen, insbesonders in Verbindung mit Tageslicht, schmerzhafte und schwer heilende Verbrennungen und ruft Blasen auf der Haut hervor. Bei größerer und anhaltender Wärme wurden auch Atembeschwerden und Kreislaufschocks beobachtet.

Die auffällige Pflanze, mit ihren großen Blättern, breiten Blütendolden, dicht behaarten und meist purpurnen hohlen Stängeln werden von den Kinder gerne zum Spielen verwendet. Daher sind Kinder besonders gefährdet.

Falls Sie Riesenbärenklau feststellen, unternehmen Sie bitte nichts selbstständig, sondern verständigen Sie die Bergwacht.

(Fotos: Bergwacht)

Autor:

Georg Larcher aus Telfs

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