Leutasch stellt Forderungen!

Bgm. Mössmer überreicht TVb-Obmann Fritz Kaltschmid Unterschriftenlisten.
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LEUTASCH. Olympiaregionsobmann Fritz Kaltschmid bekam kürzlich Besuch vom Leutascher Bürgermeister Thomas Mößmer: Der überbrachte kürzlich die Unterschriftenlisten der Gäste gegen die Einführung einer Loipengebühr. Er forderte allerdings nicht die Abschaffung dieser neuen Belastung, sondern übermittelte drei Forderungen des Leutascher Gemeinderats und schlug ein Gegengeschäft vor: Die Olympiaregion solle die Loipenabgabe einführen und im Gegenzug den Namen des Tourismusverbands ändern: Nach dem Vorbild von Garmisch-Partenkirchen, Saalbach-Hinterglemm oder Paznaun-Ischgl solle man sich künftig Olympiaregion Seefeld-Leutasch nennen. Darüber hinaus fordern die Leutascher Gemeinderäte, dass die Loipengebühr mindestens fünf Jahre nicht angehoben und der Wanderwege- und Loipenausbau in der budgetierten Höhe von mindestens 50.000 Euro auch tatsächlich über mehrere Jahre durchgeführt werde.

Obmann versprach Diskussion
Kaltschmid versprach, die Leutascher Forderungen werde man in der nächsten Vorstandssitzung des Verbands diskutieren. Für ihn sei befremdend, dass aus Leutasch nur Forderungen kommen, zumal auch die Ortsbauern um eine Verdoppelung der Loipenpacht angesucht haben.

AR-Vorsitzender Frost sieht große Hürden für Namensänderung!

Als problematisch sieht Aufsichtsratsvorsitzender Dipl. VW Wolfgang Frost die Angelegenheit. Er nimmt den Wunsch aus Leutasch zur Kenntnis und hat prinzipiell nichts gegen Doppelnamen, doch bestehen juristische Hürden, wie Frost anführt: "Einmal hat die Tiroler Landesregierung die Hand auf dem Namen, der gemäß Verordnung offiziell Tourismusverband Seefeld lautet. Einer Änderung muss diese erst zustimmen! Zweitens muss auch die Vollversammlung im TVb dieser Änderung ebenso zustimmen wie auch der Änderung des Namens für den
Markenauftritt, nämlich Olympiaregion Seefeld, der von der Vollversammlung nach der Fusion beschlossen wurde. Vom Stimmenverhältnis her ist das Ergebnis schon vorherzusehen." Auch vom finanziellen Standpunkt ergäben sich Unverhältnismäßigkeiten: Leutasch zahlt viel weniger ins Gesamt-Budget hinein als dieser Tourismusort von der Allgemeinheit zurück bekommt. Frost verweist auch darauf, dass eine Namensänderung in Scharnitz und Reith b. S. sicherlich nicht gut ankommen würde. Auch wäre eine Änderung des Markennamens mit hohen Kosten verbunden, ohne Garantie für eine erfolgreichere Vermarktung.

Bgm. Mössmer überreicht TVb-Obmann Fritz Kaltschmid Unterschriftenlisten.
AR-Vositzender Wolfgang Frost: "Habe nichts gegen Doppelnamen, es gibt aber viele Hürden!"
Autor:

Georg Larcher aus Telfs

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