Liste Fritz übt Kritik an Kürzungen

„Wir haben im Juni-Landtag mit einem Dringlichkeitsantrag eine Überbrückungsfinanzierung für das Jahr 2019 durch das Land Tirol für jene sozialökonomischen Betriebe und die dahinterstehenden Trägervereine gefordert, die von den AMS-Kürzungen akut bedroht und betroffen sind. Die schwarz-grüne Landesregierung und ÖVP-Landesrätin Palfrader haben daraufhin zwar angekündigt, eine Überbrückungsfinanzierung zustande bringen zu wollen, allein bis dato ist nichts Konkretes geschehen. Der Hut brennt, die Wochen und Monate vergehen, die Zeit wird immer knapper, denn viele Vereine und Betriebe müssen Kündigungsfristen einhalten und haben etwa bei Miet- und Dienstverträgen Vorlaufzeiten einzuhalten, sie brauchen endlich Planungssicherheit! Der Verein ISSBA teilt jetzt mit, dass er die Werkstatt schließen muss und dass damit 12 Arbeitsplätze verloren gehen. Acht in Imst und vier in Reutte. Auch in Osttirol sind weiterhin mehrere Arbeitsplätze gefährdet. Die sozialökonomischen Betriebe und ihre Trägervereine brauchen jetzt eine verlässliche Zusage der schwarz-grünen Landesregierung und der zuständigen ÖVP-Landesrätin Palfrader, dass das Land Tirol für sie eine Überbrückungsfinanzierung für 2019 auf die Beine stellt!“, verlangt Liste Fritz-Landtagsabgeordneter Markus Sint.  Für die Liste Fritz stehen die betroffenen Menschen, die engagierten Vereine und Betriebe im Mittelpunkt. Auch wenn diesen Sozialanschlag die ÖVP-FPÖ-Bundesregierung in Wien verursacht und zu verantworten hat, muss sich die schwarz-grüne Landesregierung zu ihrer Verantwortung für die betroffenen Menschen und Mitarbeiter in Tirol bekennen.
„Die ÖVP-FPÖ-Bundesregierung hat mit der Kürzung des AMS-Budgets ein unwürdiges und unsoziales Dominospiel in Bewegung gesetzt. ÖVP und FPÖ kürzen beim AMS, das AMS Tirol trifft dies mit 1,4 Millionen Euro im kommenden Jahr und dieses Geld spart das AMS Tirol bei den sozialökonomischen Betrieben und gemeinnützigen Beschäftigungsprojekten ein. Insgesamt drohen durch diese unsozialen Kürzungen allein in Tirol 42 von bisher 295 Sozialarbeitsplätzen verloren zu gehen. Das ist jeder Siebte Sozialarbeitsplatz! Dabei helfen solche Sozialarbeitsplätze insbesondere Langzeitarbeitslosen, älteren Arbeitnehmern und sehr oft Frauen auf die Beine. Diese Menschen haben dadurch einen Job, sie zahlen Steuern und brauchen keine Sozialunterstützung und sie bekommen Wertschätzung und Perspektive. Auch wenn sich der Arbeitsmarkt erholt, bei diesen betroffenen Gruppen kommt der Wirtschaftsaufschwung nicht an. Langfristig werden sich diese Einsparungen beim AMS ohnehin als unsinnig herausstellen, weil sie mehr kosten als sie bringen. Denn, wem die ÖVP-FPÖ Bundesregierung jetzt einen Sozialarbeitsplatz wegnimmt, dem muss sie künftig Arbeitslosengeld oder Mindestsicherung zahlen. Diese Kürzungen sind daher unsinnig, unsozial und unwürdig!“, stellt Landtagsabgeordneter Markus Sint fest.

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