Guide Gault&Millau Österreich 2022
Österreichs Restaurants: Durchstarten nach der Krise

Die Herausgeber Karl und Martina Hohenlohe mit dem neuen und umfassenden Gault&Millau Restaurant-Guide 2022.
6Bilder
  • Die Herausgeber Karl und Martina Hohenlohe mit dem neuen und umfassenden Gault&Millau Restaurant-Guide 2022.
  • Foto: © Gault&Millau Österreich
  • hochgeladen von Petra Schöpf

Gleichzeitig mit dem Guide Gault&Millau Österreich 2022 erscheinen auch der Gault&Millau Weinguide und der Gault&Millau Hotelguide. Gemeinsam bilden sie ein all-inclusive Genusspaket für die kommenden Festtage. 
Hotel des Jahres 2022 wurde die "Waldklause" in Unterlängenfeld. 

ÖSTERREICH/BEZIRK IMST. Ein neues Fünf-Hauben-Restaurant, unzählige Aufsteiger, ein hohes kulinarisches Niveau in allen Kategorien – Österreichs Restaurantszene ist im zweiten Jahr der Corona-Pandemie höchst vital und innovativ. Das zeigt der neue Guide Gault&Millau 2022, der ab sofort erhältlich ist. Die Herausgeber Martina und Karl Hohenlohe wollen mit der 43. Ausgabe Lust auf Neuentdeckungen machen ebenso wie auf Begegnungen mit den Besten der Besten – und über neue spannende Genuss-Trends informieren.

Parth hielt sein Vorjahresergebnis

Benjamin Parth wird abermals mit vier Hauben bewertet und konnte sein Vorjahresergebnis von 18,5 Punkten halten. Sein Gourmetrestaurant Stüva ist damit das bestbewertete Restaurant Tirols im Gault&Millau 2022. Besondere Ehre wurde der Pâtisserie des Hotel YSCLA zuteil: Die Auszeichnung „Pâtissière des Jahres“ ging an Noemi Krondorfer. Parths trendiges Zweitlokal „SPACE 73“ erreichte 13,5 Punkte und zwei Hauben. Somit sind unter dem Dach des 4*s-Hotels YSCLA in Ischgl sechs Hauben unter einem Dach vereint.

Umfassender Genuss-Guide

Gault&Millau steht nicht nur für den informativsten Restaurantführer Österreichs, sondern bietet Inspiration und Orientierung zu vielen Aspekten des Genusses.

Der Gault&Millau Weinguide:
Bereits zum 34. Mal hat das Testerteam unter der Leitung von Weinexpertin Petra Bader die österreichische Weinszene beleuchtet. Das Ergebnis ist ein prall gefülltes Buch mit spannenden Verkostungsergebnissen. „Mit der aktuellen Ausgabe haben wir uns zu einer Neuerung entschlossen. Neben der Bewertung der einzelnen Weine im 20-Punkte-System verleihen wir jedem Betrieb zusätzlich eine bis fünf Trauben. Diese sehen wir als Auszeichnung für die Gesamtleistung des Weingutes über die letzten Jahre“, erklärt Bader.

Der Gault&Millau Hotelguide:
Der Gault&Millau Hotelguide bietet eine beeindruckende Leistungsschau der besten Hotels in Österreich. Auf 225 Seiten werden insgesamt 441 Hotels detailliert beschrieben und bewertet. „Wir wollen mit unserem Hotelführer keine wahllose Aneinanderreihung von Luxushotels bieten, sondern uns auf jene Häuser konzentrieren, die in ihrer jeweiligen Sparte zu den Allerbesten zählen“, erläutert Martina Hohenlohe. So sind alle empfohlenen Häuser in 19 Kategorien eingeteilt: Adults Only, Aktiv, Am Wasser, Chalets, City, Design, Familie, Geheimtipps, Golf, Halbpension, Hund, Luxus, Medical Kur, Natur, Romantik, Schlosshotels & Burgen, Seminar, Ski in Ski out und Wellness.

Hotel des Jahres 2022: Das Naturhotel Waldklause
„Wir freuen uns riesig über diese so renommierte Auszeichnung des Gault&Millau“, sind Irene und Edmund Auer, Inhaber des Naturhotel Waldklause, begeistert.

„Das werden wir nach dem Lockdown natürlich gebührend mit unseren MitarbeiterInnen feiern.“

Über 440 österreichische Hotels wurden von einer unabhängigen Jury getestet und nach einem strengen System bewertet. Sie finden sich detailliert beschrieben und in unterschiedlichen Kategorien gelistet im soeben erschienenen Gault&Millau Hotelguide Österreich 2022. Über das Naturhotel Waldklause urteilt die Jury: „Naturbelassenheit und Nachhaltigkeit – das sind Werte, die in unserer schnelllebigen Welt mehr denn je zählen. In der Waldklause begegnet man der Natur an jedem Fleck. Familie Auer übernimmt mit ihrem Ökohotel Waldklause eine Vorreiterrolle.“

Naturhotel Waldklause ist Hotel des Jahres 2022
  • Naturhotel Waldklause ist Hotel des Jahres 2022
  • Foto: Naturhotel Waldklause
  • hochgeladen von Petra Schöpf

Über das Naturhotel Waldklause
Naturnahes Leben und nachhaltiger Genuss inmitten der Ötztaler Bergwelt – das ist die Devise des 2004 eröffneten Naturhotel Waldklause. Das aus Holz, Glas und Stein in ökologischer Bauweise erbaute Hotelkleinod wurde 2018 erweitert und umgebaut. Es bietet seitdem 59 strahlungs- und störungsfreie Zimmer und Suiten, alle mit eigenem Quellwasserbrunnen und Sonnenterasse mit Panoramablick. Ein Natur Spa, zwei Seminar- bzw. Bewegungsräume, eine Bar, eine Kreativwerkstatt, ein Restaurant mit fünf Stuben und Waldklause Naturküche runden das Angebot ab. Das mehrfach ausgezeichnete, familiengeführte 5-Sterne-Hotel erhielt unter anderem vom Umweltministerium das Österreichische und das Europäische Umweltzeichen und ist seit 2019 Mitglied der „Best Alpine Wellness Hotels“. www.waldklause.at

Hotel des Jahres 2022: Die "Waldklause" im Tiroler Unterlängenfeld. Nicht nur unglaublich elegant, sondern auch komplett öko. Bravo!
  • Hotel des Jahres 2022: Die "Waldklause" im Tiroler Unterlängenfeld. Nicht nur unglaublich elegant, sondern auch komplett öko. Bravo!
  • Foto: © Jan Hanser
  • hochgeladen von Petra Schöpf

Der Gault&Millau Hüttenguide Tirol:
Immer mehr Österreicher:innen verbringen ihre Freizeit in den Bergen, genauer gesagt in den Tiroler Bergen. Parallel dazu spüren die Tester von Gault&Millau immer mehr Hütten auf, die mit regionalen Produkten frische und geschmackvolle Speisen anbieten – und daher Eingang in die vierte Ausgabe des Tiroler Hüttenguides finden. „Der Aspekt Gesundheit hat längst Einzug auf den Speisekarten der Tiroler Hüttengastronomie gefunden. Natürlich gibt es die Klassiker wie kräftige Suppen und Knödel. Was aber die Zubereitung anbelangt, geht man mit der Zeit – die angebotenen Speisen haben an Schwere verloren und an Geschmack gewonnen“, fasst Gault&Millau zusammen.

Der Hüttenguide 2022 listet 180 Almhütten in Tirol auf – in den Kategorien: die besten Hütten für Gourmets, für die Familie, für den Sommer, für den Winter und schließlich die besten Hütten mit eigenen Produkten.

Restaurantguide

EDELWEISS & GURGL
11/20
Koch: Christian Weiß
Im Edelweiss & Gurgl kann man – kulinarisch gesehen – nichts falsch machen.
Natürlich ist auch das Hotel ein feiner Ort mit ebensolchen Restaurants. Aber das
Á-la-carte-Restaurant ist eine Klasse für sich. Die Stube, in der die Tische stehen,
ist holzvertäfelt. Und auch darüber hinaus überzeugen die verwendeten Materialien.
Warme Töne, sinnlich erfassbare Qualität, hoher Wohlfühlfaktor. Die Küche pendelt
zwischen nobel umgesetzten Tiroler Gerichten und spannenden Anleihen aus der
gehobenen internationalen Küche. Fulminanter Schlusspunkt ist aber das, was die
Pâtisserie zum Gelingen des Mahls beiträgt

Edelweiss & Gurgl
  • Edelweiss & Gurgl
  • Foto: © Gault&Millau Österreich
  • hochgeladen von Petra Schöpf

GOURMETSTUBE HOCHFIRST
im Alpen-Wellness Resort Hochfirst
Koch: Hans Zusser
Gleich vorweg: Auch im „normalen“ Restaurant werden anspruchsvolle Genießer glücklich. Aber wer den Abend mit einem großen sechsgängigen Menü in voller Länge genießen will, tut gut daran, einen Tisch in der Gourmetstube zu reservieren. In gepflegtem Rahmen – zu dem auch die elegant gekleideten Gäste beitragen – kann man sich durch eine Speisenfolge kosten, die gekonnt alpine Elemente mit mediterranen Einflüssen kombiniert. Schließlich gehören edle
Meeresfische zu einem großen Menü einfach dazu. Fleisch- und Wildgerichte ergänzen den genussvollen Mix. Wer es noch exklusiver haben will, kann sich den großen Tisch in der Vinothek Santé reservieren lassen. Bis zu zwölf Gäste finden auf dem aus altem Fassholz gefertigten Tisch Platz. Auch hier empfiehlt sich die glasweise Weinbegleitung, wobei es schon vorkommen kann, dass man die eine oder andere Flasche aus der bestens bestückten Vinothek zusätzlich ordert. Wie heißt es so schön: Man kann fast allem widerstehen, nur der Versuchung nicht.

Die Gourmetstube im Hochfirst
  • Die Gourmetstube im Hochfirst
  • Foto: © Gault&Millau Österreich
  • hochgeladen von Petra Schöpf

AD VINUM
12,5/20
Koch: Ludwig Linser
Der Name ist Programm. Das Lokal ist neu und wird von jemandem geführt, der seine Leidenschaft für Wein kaum verbergen kann. Ob an den Wänden liebevoll sortiert, n den Klimaschränken attraktiv präsentiert oder im Weinkeller gut geordnet: Die Auswahl kann sich sehen lassen. Vor allem die Jahrgangstiefe. Beim stets regionalen Menü hat man die Wahl zwischen einer klassischen und einer vegetarischen Variante. Beide machen enorm Spaß. Meist reduziert auf drei Zutaten, grandios kombiniert und sehr schön angerichtet. Besonders gut gelungen: die Längenfelder Forelle mit Rettich und Holunder.

Ad Vinum Sölden
  • Ad Vinum Sölden
  • Foto: © Gault&Millau Österreich
  • hochgeladen von Petra Schöpf

ICE Q
13/20
Koch: Klaus Holzer
Keine Frage, das ice Q ist ein Erlebnis. Eines, das bereits mit den letzten Metern der
Seilbahn beginnt, wenn sich die Kabine der Bergstation am Gaislachkogel nähert.
Schönwetter vorausgesetzt wohl bemerkt. Oder zumindest 50 Meter Sicht. Dann
kann man die geradlinige Architektur nämlich wahrnehmen – und die ist Teil der
Erfahrung. Drinnen dann ein heller Raum mit ungetrübtem Blick auf die Alpen. Und
drei oder vier Gänge, die es in sich haben. Wunderschön angerichtet, internationale
Küche auf (buchstäblich) höchstem Niveau. Außerdem sollte man beim Wein zum
PINO 3000 greifen. Perfekt zur Kalbsschulter

ÖTZTALER STUBE
Das Central – Alpine . Luxury . Life

15/20
Koch: Michael Kofler
In der Ötztaler Stube kommt auf den Tisch, was der Name suggeriert: das Ötztal.
Dazu passende Szenerie: die rustikale, typische Altholzstube. Gleich zu Beginn wird
erfrischendes Quellwasser serviert und ein ausladendes Amuse gueule – witzig der
Tiroler Speck aus der Tube. Die Cuisine Alpine mit Fokus auf heimischen Grundprodukten nimmt Fahrt auf mit einem geschmacklich beeindruckenden Schweinebauch in Bierjus, das Bier stammt aus der ersten lokalen Brauerei. Das Bio-Alpenhuhn begleitet ein etwas fader Ötztaler Bauernsalat, die darauffolgende Alpen-Bouillabaisse wiederum ist sehr fein. Bissen für Bissen ein Genuss die Lammwangerl mit Räuchererdäpfeltaschen – auch dank der angenehmen Fleischkonsistenz. Nach Wasser und Wiese geht es in den Wald, aufgetischt wird ein zarter Sölder Dammhirsch passend mit Marille. Die Frucht in der Säure ist genau abgestimmt zum Wild. Das (fast) Beste kommt zum Schluss: Maiwipfeleis und Tiroler Edle-Schokolade sowie Käse von der Alm Gampe Thaya mit Steinpilz und Ötztaler Breatl. Das Serviceteam agiert souverän
und freundlich. Die Weinkarte, eine Liga für sich, was Vielfalt und Tiefe österreichischer und italienischer Spitzenweine anbelangt.

Du möchtest regelmäßig Infos über das, was in deiner Region passiert?

Dann melde dich für den meinbezirk.at-Newsletter an

Gleich anmelden

Kommentare

?

Du möchtest kommentieren?

Du möchtest zur Diskussion beitragen? Melde Dich an, um Kommentare zu verfassen.

Folge uns auf:
Die Bezirksblätter immer mit dabei! Mit der praktischen ePaper-App.


Gleich downloaden!

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Du möchtest selbst beitragen?

Melde dich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Foto des Tages einbetten

Abbrechen

Veranstaltung oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen