Pitztaler Fasnachtshöhepunkt - Wenner Fåsnåcht begeisterte tausende Besucher

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Am Sonntag strömten die Schaulustigen aus nah und fern nach Wenns um bei der letzten von drei abgehaltenen großen Fasnachten im Tiroler Oberland mit dabei zu sein.
Gemeinsam mit den Einheimischen konnten sie sich über eine wunderschöne Fasnacht freuen.

Keiner der ZuschauerInnen die nicht aus dem Gemeindegebiet kamen musste die Anfahrt ins Pitztal bereuen, denn es wurde ihnen eine sehenswerte, bunte, bodenständige nach altem Brauchtum gelebte Fasnacht in Wenns geboten.
Beim Aufzug der Masken vom Unterdorf ins Oberdorf konnten die schön "Aufgeputzten" mit ihren bunten Gewänder und kunstvoll geschnitzten Holzmasken wie Scheller und Roller, Sackner und Spritzer, Hexen, Bären und Treibern, Kübelemajen und viele mehr bereits hautnah bewundert werden.

Der Pulsschlag der über 350 Akteure, aber auch aller Fasnachtsbegeisterten war am Höhepunkt, als es mit dem "Zwölfeleite" endlich losging.
Jetzt konnten die Wenner Fasnachter (aber auch die mithelfenden Fasnachterinnen - beim Umzug dürfen ja bei den Traditionsfasnachten nur Burschen und Männer vom Dorf teilnehmen) zeigen, was sie in monatelanger Vorbereitung genäht, gebaut und geprobt hatten.
Die maskierte Musikkapelle eröffnete den Fasnachtsumzug im Oberdorf.
Sackner, Spritzer und Kübelemajen liefen im Kreis und hielten als Ordnungsmasken den Platz frei, in dem die Hauptfiguren Scheller und Roller ihren "Groas" liefen.
Aber auch Hexen mit der Hexemusik, die Bärentreiber mit ihren Bären und die Laberasänger mischten sich mit ihren Tänzen und Vorführungen in den farbenfrohen Umzug.
Auch die bewundernswerten Fasnachtswägen fügten sich so in das Fasnachtsgeschehen ein.
In der mit den vielen Schaulustigen und Aktiven vollgefüllten Dorfgasse, welche das Fasnachtstreiben bei prächtigem Wetter wie ein schönes Bühnenbild umrahmte, aber auch die "Klänge der Fåsnåcht" richtig durchhallen ließ, lief es wohl so manchen "Gestandenen Fasnachter" kalt über den Rücken.

Für die anwesende Prominenz aus dem öffentlichen Leben, unter anderen Landeshauptmann-Stellvertreter, Landtagsabgeordnete, Bürgermeister aber auch für viele aus der bekannten Bevölkerung der Region ging der Umzug nach dem "Eingeführt werden" - was ja zu einer besonderen Ehre zählt - in Richtung Unterdorf weiter.

Um 18:00 Uhr mit dem "Betleite" wurden wie es so der Brauch ist die "Lårven" abgenommen, und rund viertausend BesucherInnen der Fasnacht nahmen die schönsten Eindrücke mit nach Hause.
Jeder der Beteiligten war glücklich über eine bestens verlaufene Wenner Fasnacht, aber viele auch ein wenig traurig, denn am Fasnachtsdienstag wird die "Hexenmuater" (Fasnacht) wieder für vier Jahre eingegraben.
2013.02.10.

Wo: Dorf, 6473 Wenns auf Karte anzeigen
Autor:

Hans Rimml aus Imst

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