Crosspoint-Motorradmuseum
Raritäten werden im Konferenzzentrum "Carat" gezeigt

„Indian Motorcycle Special im Gurgl Carat“: Felix Kupfer, Geschäftsführer des Gurgl Carat (l.), und Attila Scheiber, Eigentümer und Gründer des „Top Mountain Crosspoint - Motorcycle Museum“, mit einer Indian Camelback 1906, dahinter einer Indian V2 1912.
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  • „Indian Motorcycle Special im Gurgl Carat“: Felix Kupfer, Geschäftsführer des Gurgl Carat (l.), und Attila Scheiber, Eigentümer und Gründer des „Top Mountain Crosspoint - Motorcycle Museum“, mit einer Indian Camelback 1906, dahinter einer Indian V2 1912.
  • Foto: Gurgl Carat
  • hochgeladen von Petra Schöpf

GURGL. Nur zu gut sind die Bilder der Brandkatastrophe vom 17. Jänner im „Top Mountain Crosspoint - Motorcycle Museum“ an der Timmelsjoch
Hochalpenstraße noch in Erinnerung. Damals wurden viele der 350 ausgestellten Sammlerstücke ebenso wie das Gebäude selbst ein Raub der Flammen. Nur ein Teil der einzigartigen Exponate, die von unschätzbaren Wert waren, konnte gerettet werden. 

Erstes Lebenszeichen nach Brandkatastrophe

Einige der Modelle sind ab sofort in einer Sonderausstellung unter dem Titel „Indian Motorcycle Special“ im neuen Konferenzzentrum Gurgl Carat in Obergurgl zu sehen. „Das Gurgl Carat ist durch seine Glasflächen perfekt für das Indian Motorcycle Special geeignet. Man sieht die Fahrzeuge schon vom Dorfplatz aus. Die Sonderausstellung wird sicher ein Publikumsmagnet werden“, ist Attila Scheiber, Eigentümer und Gründer des „Top Mountain Crosspoint – Motorcycle Museum“, überzeugt.

„Die Sonderausstellung mit den ausgewählten Motorrad-Raritäten ist zugleich auch unser Startsignal nach dem Lockdown. Sie zeigt eindrucksvoll das Potential unseres Konferenzzentrums und lädt sowohl Einheimische als auch Gäste ein, sich die außergewöhnlichen Exponate anzusehen und dabei unser Haus mit seiner einzigartigen Architektur kennenzulernen“, nennt Felix Kupfer, Geschäftsführer des Gurgl Carat, das Ziel der Kooperation.

„Indian Motorcycle Special im Gurgl Carat“: Im Bild eine Indian Chief 1948 und eine Indian Sport Scout 1939.
  • „Indian Motorcycle Special im Gurgl Carat“: Im Bild eine Indian Chief 1948 und eine Indian Sport Scout 1939.
  • Foto: Gurgl Carat
  • hochgeladen von Petra Schöpf

Vom Kamelrücken bis zum Pickup

Gezeigt werden rund 15 Modelle der Marke „Indian Motorcycle“. Das älteste Modell, das in der Ausstellung gezeigt wird, ist die „Indian Camelback“ aus dem Jahr 1906, so benannt, da sie nach hinten hin der Form eines Kamelrückens ähnelt. Doch nicht nur dieses, auch weitere Modelle aus Dekaden bis in die 50er Jahre hinein werden die Herzen von Motorradfans höher schlagen lassen. Zudem wird in der Ausstellung auch ein Oldtimer gezeigt, nämlich ein Chevrolet Pickup Thriftmaster aus dem Jahr 1951. Der Gesamtwert der Exponate beträgt rund 450.000 Euro.

Indian Motorcycle Special“ im Gurgl Carat: Felix Kupfer, Geschäftsführer des Gurgl Carat (l.), und Attila Scheiber, Eigentümer und Gründer des „Top Mountain Crosspoint - Motorcycle Museum“, mit einer Indian Four 1940 und einem Chevrolet Pickup Thriftmaster 1951.
  • Indian Motorcycle Special“ im Gurgl Carat: Felix Kupfer, Geschäftsführer des Gurgl Carat (l.), und Attila Scheiber, Eigentümer und Gründer des „Top Mountain Crosspoint - Motorcycle Museum“, mit einer Indian Four 1940 und einem Chevrolet Pickup Thriftmaster 1951.
  • Foto: Gurgl Carat
  • hochgeladen von Petra Schöpf

Vorgeschmack auf neues Museum

Für die geplante Wiederöffnung des „Top Mountain Crosspoint – Motorcycle Museum“ am 18. November laufen die Bauarbeiten auf Hochtouren. Eine deutlich vergrößerte Ausstellungsfläche wird den bereits angekündigten Exponaten aus aller Welt ein sicheres und ganz bestimmt optisch herausragendes Zuhause bieten. Das „Indian Motorcycle Special“ im Gurgl Carat ist nun ein kleiner Vorgeschmack darauf.

Diamant der Alpen

Erbaut an der Stelle des ehemaligen Piccardsaales auf einer Seehöhe von über 1.900 Meter ist das Gurgl Carat Europas höchstgelegenes Konferenzzentrum. Die architektonisch außergewöhnliche Form erinnert an einen geschliffenen Diamanten und würdigt damit den Ort Gurgl, der als „Diamant der Alpen“ bezeichnet wird. Eröffnet im Jänner 2020, musste das Gurgl Carat aufgrund der Corona-Pandemie zwischenzeitlich wieder die Pforten schließen beziehungsweise den Betrieb entsprechend den Bestimmungen herunterfahren. Nun ist die Ausstellung auch für das "Carat" ein Neustart. Die Sonderausstellung ist bis 24. Juli 2021 täglich von 9 bis 17 Uhr bei freiem Eintritt geöffnet.

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