Rezeptfreie Fotographie

Kunst-Werk-Raum Obmann Hannes Metnitzer freut sich mit der Fotografin Verena Kapferer und Richter Gerald Schaber über die gelungene Ausstellungseröffnung, v.l.
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  • Kunst-Werk-Raum Obmann Hannes Metnitzer freut sich mit der Fotografin Verena Kapferer und Richter Gerald Schaber über die gelungene Ausstellungseröffnung, v.l.
  • hochgeladen von Isabel Hörmann

Unter dem Titel "Fotographie ohne Rezeptur" präsentiert die Innsbrucker Fotografin Verena Kapferer ihre beeindruckenden Aufnahmen im Kunst-Werk-Raum Mesnerhaus

MIEMING (isa). Mit einer überraschend "anderen" Ausstellung geht der Kunst-Werk-Raum Mesnerhaus in den Advent. Die Bilder der Fotokünstlerin Verena Kapferer passen in keine Schublade. Vor Augen führen konnten sich dies die zahlreichen Besucher bei der Vernissage am 28. November 2014.
Obmann Hannes Metnitzer freute sich auch dieses Mal, im Namen des Vereins, die Intension der AusstellerInnen unterstützen und fördern zu können.

Begrüßt und vorgestellt wurde die Fotografin auch von Richter Gerald Schaber und Prim. Dr. Rigbert Polaczek, die sich auf die Suche nach Kapferers Rezeptur ihrer gelungenen Bilder begaben.

"Die Fotos sind zufällig, aber nicht passiert."

Dies war letztendlich auch der Grundgedanke zum Ausstellungsnamen.
Kapferers Bilder wurden als pure Harmonien von Linien und Farbtönen beschrieben. "Die Bilder sind nicht einfach gemacht, sondern komponiert, empfunden, mitgefühlt und gedacht", so Polaczek. Das Fotografieren und das Präsentieren nach alter Schule habe auch heute, trotz digitaler "Fotoflut" in sämtlichen Foren und Medien, einen hohen Wert.

Verena Kapferer ist in ihrem Hauptberuf als Sozial- und Heilpädagogin tätig. Bereits in ihren Jugendjahren entdeckte sie die Liebe zur Fotographie und ist seit dem Besuch an der Prager Fotoschule auch als freischaffende Fotografin tätig. Eine Vielzahl ihrer Aufnahmen entsteht auf Kapferers Reisen, die sie bewusst oft alleine durchführt, um sich voll und ganz ihrer Leidenschaft hinzugeben.

"Fotografieren - für mich ist es wie Meditation. Man ist wie in Trance."

Ihre Reisen führten die Innsbruckerin oftmals auch in ferne Länder rund um den Globus. Neben ihrem Blick für besondere Details, beherrscht es Kapferer, Stimmungen, aber auch Widersprüche in Ihren Bildern einzufangen und festzuhalten.

"Wenn ich alleine reise, reise ich bewusster", so die Fotografin, die sich viel Zeit einräumt, den perfekten Moment abzuwarten.

Zu Beginn fotografierte Verena Kapferer vorwiegend Menschen und Landschaften, bis sich ihr Interessensschwerpunkt in Richtung Architektur und in den sozialen Bereich erweiterte.

Die sehenswerte Ausstellung "Fotographie ohne Rezeptur" ist bis zum 14. Dezember 2014, jeweils am Samstag und Sonntag von 14:00 - 18:00 Uhr im Kunst-Werk-Raum Mesnerhaus zu besichtigen.

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