Skandal gewittert, aber alles legal
Riesen Wirbel um Holzschlägerungen bei ÖAMTC Flugstützpunkt

Die gefällten Bäume in Sölden.
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  • Die gefällten Bäume in Sölden.
  • Foto: Knaus
  • hochgeladen von Petra Schöpf

"Alles in trockenen Tüchern," ist die zusammenfassende und alles erklärende Aussage des Sölder Bürgermeisters Ernst Schöpf. Damit meint er die Holzschlägerung in Sölden, die von Heli Tirol Chef Roy Knaus in den sozialen Netzwerken als illegale Rodung kolportiert wurde. 

SÖLDEN (ps). Dass es zwischen ÖAMTC und Heli Tirol in der Vergangenheit Uneinigkeiten gab, wurde medial ausführlich berichtet. Kürzlich schrieb Heli Tirol Chef Roy Knaus mit einer Anzeige gegen den ÖAMTC ein weiteres Kapitel. "Die Landung mit Rückenwind ist in dieser Kategorie laut EU-Richlinien verboten, weshalb die Austro Control richtigerweise den Flugverkehr in Sölden eingestellt hat," informierte Roy Knaus über die Situation. Zusätzlich erhob er in den sozialen Netzwerken den Verdacht, dass der ÖAMTC rund um seinen Stützpunkt in Sölden illegale Holzschlägerungen durchgeführt haben soll, teils in einem Biotop. Ralph Schüller, Sprecher der ÖAMTC Flugrettung sieht keinen Grund für die entstandene Aufregung. "Es ist richtig, dass eine Anzeige einging, dass der Flugbetrieb in Sölden illegal sei. Dies hatte eine dreitägige Flugpause, verhängt durch die Austro Control, zur Folge. Daraufhin haben wir reagiert und die Schlägerung der genehmigten Menge Holz, was eine von langer Hand geplante Maßnahme war, schneller umgesetzt als ursprünglich gedacht und fliegen jetzt bereits wieder."

Keine Schlägerung im Biotop

"Nach der Schlägerung habe ich Testflüge beobachtet, wieder bei Rückenwind. Ob die Maßnahme daher sinnvoll war, wird man sehen," so Knaus abschließend. "Im Bereich des Stützpunktes wurde seitens des Grundeigentümers, der Gemeinde Sölden, ein Ansuchen gestellt, das auch genehmigt wurde. Der Förster hatte bei einer vorangegangenen Begehung alle Bäume ausgezeichnet, es war also alles in bester Ordnung," versteht BH Raimund Waldner die Aufregung um einen gewöhnlichen Bewilligungsakt nicht. "Es sei auch erwähnt, dass von den 100 angesuchten Festmetern nur 31 Festmeter geholzt wurde. Es wurde auch kein einziger Baum des angrenzenden Feuchtgebietes gefällt, lediglich in das Gebiet hinein mussten einige Bäume fallen, da es nicht anders ging. Daraus resultierende Aufräumarbeiten von Ästen haben laut Sonderauflage händisch und schonend zu erfolgen," äußerte sich BH Waldner zu den haltlosen Vorwürfen von Knaus, dass Bäume aus einem Biotop gefällt worden seien.

Autor:

Petra Schöpf aus Imst

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