Sektion Wildspitze feiert 50 Jahre Jubiläum mit riesigem Veranstaltungsangebot

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OETZ (ps). Die zweitgrößte Bergführersektion Tirols, Sektion Wildspitze feiert ihr nunmehr 50 jähriges Bestehen. Ganz gegen das ansonsten so ruhige Bergführerwesen wird diese Feier im großen Stil aufgezogen. Zum Nutzen der einheimischen Bevölkerung plant man am Freitag, den 9. Juni über 50 kostenlose Bergsportaktivitäten in allen erdenklichen Bereichen, also vom Klettern, Canyoning über Wandertouren bis zum Flying Fox wird es Angebote geben. Am Abend findet dann im Gemeindesaal Längenfeld eine Filmpräsentation von Gerhard Pilz und Michael Kern statt. Beide waren und sind Sportler im Extrembereich und haben einen Film mit dem Titel "Auf der Suche nach dem Abenteuer " gedreht. Der Samstag steht ganz im Zeichen der Fortbildung für die Mitglieder. Vorrangig zu den Themen Erste Hilfe und Unfallvermeidung. Bei mehr als 8.000 Bergungseinsäzen Östrreichweit ist Prävention sicher zu befürworten. Der Samstag soll mit einem Fest im Gemindesaal Längenfeld ausklingen, die eigentliche Geburtstagsfeier wenn man so will.

Der Gedanke dahinter

Die Intention dahinter ist, den einheimischen Bergsportlern und Freizeitaktivisten die fantastischen alpinen Möglichkeiten, die zum großen Teil den Gästen während der Saison vorbehalten sind, einmal selbst nutzen zu können. "Wir wissen, dass viele Beherbergungsbetriebe zwar von unseren Bergführern geführte Routen empfehlen, selbst aber noch nie in den Genuss gekommen sind. Wir nehmen unser Jubiläum zum Anlass, möglichst vielen Einheimischen so manche Perle unserer Bergwelt näherbringen zu können," verspricht Obmann der Sektion Wildspitze Gerold Ennemoser. Einen Überblick und Anmeldeinformationen findet man zeitgerecht auf der homepage sektion-wildspitze.at.

Zweitgrößte Sektion

Beinahe 500 Mitglieder, um genau zu sein 180 Bergwanderführer, 120 Canyoningführer, 160 Berg- und Skiführer und 10 Sportkletterführer gehören der Sektion Wildspitze an. Seit seiner Gründung am 26. Juni 1967 ist der Bergführerverband stetig im Wandel. Um den Trends und den sportlichen Gegebenheiten immer folgen zu können, bedurfte es auch eine Weiterentwicklung der anspruchsvollen Ausbildung der Tourenbegleiter. Egal ob am Berg oder zu Wasser, die Verantwortung ist groß und die Ansprüche der Gäste oft nicht kleiner. "Ich erkläre meinen Gästen die Grenze des Möglichen immer mit den Worten: Du bezahlst mich eigentlich fürs Nein sagen. Das verstehen die meisten, denn woher soll ein Flachländer wissen, wie anstrengend eine Bergtour sein kann, das muß ich für ihn einschätzen," erklärte Mathias Nössig, Obmannstellvertreter und selber schon lang in den Bergen unterwegs.

Autor:

Petra Schöpf aus Imst

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