Silzer stemmen heuer 12,6 Millionen Euro

Bürgermeister Helmut Dablander kann mit dem Budget 2018 sehr gut leben.
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Haushaltsvoranschlag ist gegenüber dem Vorjahr deutlich gestiegen

SILZ (pele). Um 2,3 Millionen Euro höher fällt das Budget 2018 der Gemeinde Silz gegenüber dem Vorjahr aus. Im ordentlichen Haushalt sind heuer 9,8 Millionen Euro, im außerordentlichen Haushalt 2,8 Millionen Euro veranschlagt. Bürgermeister Helmut Dablander: „Vor allem Grundverkäufe und Erschließungskosten führen zu diesem höheren Budget. Gestiegen sind erfreulicherweise auch die Bedarfszuweisungen des Landes. Positiv auf die eigenen Steuern wirkt sich natürlich auch die Entwicklung in Kühtai aus.“

Obwohl erst 2019 der Ankauf geplant ist, wurde der Kauf eines neuen Tanklöschfahrzeuges für die Feuerwehr bereits heuer budgetiert. Dablander: „Wir haben da den Blick auf die Zukunft gerichtet. Und je länger wir warten, umso teurer wird ein neues Auto, zumal dann auch die neue Abgasnorm in Kraft tritt.“

Für heuer geplant ist auch die Fertigstellung des neuen Bauhofes sowie der Kraftwerkskauf samt Wasserrechten in der Silzer Mühle. Auch vorgesehen ist der Ausbau der Notwasserversorgung. Der Bürgermeister erklärt: „An dieser hängt derzeit auch Haiming dran, werden von der bestehenden Anlage doch alles Obstplantagen in den beiden Gemeinden beregnet. Falls nach dem Ausbau ein Notfall auftreten würde, könnte vom Silzer Tiefenbrunnen aus unser ganzes Dorf mit Wasser versorgt werden.“

Budgetmittel wurden auch für den Aus- oder Neubau des Kindergartens vorgesehen. „Wir sind da unter Zugzwang. In der nächsten Gemeinderatssitzung werden wir die weitere Vorgangsweise beschließen“, macht Dablander deutlich.

Forciert wird in Silz heuer der Glasfaserausbau. Mehrere öffentliche und auch private Gebäude sollen an das schnelle Internet angeschlossen werden. Und zu guter letzt gilt es auch ein Projekt der Wildbach- und Lawinenverbauung zu realisieren, das die Verbauung der Schwarzmoosbach-Lawine vorsieht. Dablander: „Die Gesamtkosten dafür belaufen sich auf eine Million Euro. In mehrere Verhandlungsrunden ist es mir gelungen, die Kosten für die Gemeinde auf 50.000 Euro zu senken.“

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