Ausverkaufte Premiere an der Bühne Imst Mitte
Theaterforum Humiste begeistert mit Boulevardkomödie „Boeing Boeing“

Robert, gespielt von Florian Jonak staunt über das turbulente Liebesleben seines Freundes Bernard, den Peter Mair darstellt. Zu sehen an der Bühne Imst Mitte im Stück Boeing Boeing.
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  • Robert, gespielt von Florian Jonak staunt über das turbulente Liebesleben seines Freundes Bernard, den Peter Mair darstellt. Zu sehen an der Bühne Imst Mitte im Stück Boeing Boeing.
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IMST(alra). Das Theaterforum Humiste feierte am 15. März mit „Boeing Boeing“ die Premiere einer der wohl erfolgreichsten Komödien weltweit. Das Stück stammt aus der Feder des französischen Schriftstellers Marc Camoletti. Nach der Uraufführung 1960 in Paris erlangte es 1965 enorme Popularität, als es am Broadway gespielt und im gleichen Jahr mit Hollywood Legende Tony Curtis verfilmt wurde.

Inhaltlich hat sich die Komödie seit den 60ern ihren skurrilen Charme erhalten, das schräge Chaos amüsierte das Publikum auch 2019 in der mit Esprit inszenierten Aufführung an der Bühne Imst Mitte. Der smarte Junggeselle Bernard, äußerst treffsicher mit dem spielstarken Peter Mair besetzt, will sich in Liebesdingen nicht festlegen. Sein ideales Beziehungsmodell sieht Abwechslung und internationales Flair vor – mit drei Frauen aus drei Ländern, die nichts voneinander wissen, pflegt der Frauenheld sein Ego und das scheinbar kontrollierbare Chaos. Vanessa, Valerie und Verena sind Stewardessen bei unterschiedlichen Fluglinien und zwischen Start und Landung erfolgt der regelmäßige Zwischenstopp im Liebeshafen, in Bernards Wohnung in New York. Valentina Eberlein, Julia Eiter und Lilli Timmes schlüpften in die Rollen der drei Flugbegleiterinnen und gaben damit ihr Schauspieldebüt. Verliebt und verlobt schweben die drei Damen in der flüssig gespielten Story aneinander vorbei, bis sich Flugpläne verschieben und Bernards ausgeklügeltes System ins Wanken gerät. Das unausweichliche Aufeinandertreffen seiner Auserwählten stellt den Verfechter des polygamen Lebensstils vor allerlei Probleme. Ihm zur Seite steht das Dienstmädchen Bertha, das zwischen Loyalität und moralischen Bedenken ein anstrengendes Dasein in der Lasterhöhle ausharrt. Roswitha Matt trägt die mit lakonisch-ironischem Witz gespickte Rolle des anständigen Fräuleins passgenau und amüsant. Mitten in den häuslichen Beziehungswahn platzt Bernards Freund Robert. Frauenheld Bernard lädt den unerfahrenen Robert ein zu bleiben. Er darf bewundern, wie der Lebemann sein arrangiertes Liebesglück zu dritt genießt und erhaben als "Meister sein System beherrscht". Robert, den Nachwuchstalent Florian Jonak, ausnehmend souverän und mit herrlich subtiler Komik spielt, entwickelt sich in der Liebeshöhle in kürzester Zeit vom schüchternen Provinz-Ei zum Großstadt-Casanova und erweist sich als Retter in beinahe eskalierenden Situationen.

Bewährtes Stück – frisch belebt und jung besetzt

Für die Regie ist Christian Reiter verantwortlich, dem es erneut gelungen ist, altbewährten Theaterstoff aufzufrischen und den individuellen Feinschliff für das Theaterforum Humiste herauszuarbeiten. Im aktuellen Stück wird dem Schauspielnachwuchs viel Bühne geboten – Valentina Eberlein, Julia Eiter, Lilli Timmes und Florian Jonak sind vier Neuzugänge, die allesamt mit „Boeing Boeing“ ihr Debüt feierten. Gemeinsam mit Peter Mair und Roswitha Matt, die an der Bühne Imst Mitte bereits in unzähligen Rollen ihre Spielstärke bewiesen haben, überzeugte und unterhielt das Ensemble beim Premierenabend vor vollem Haus.

Termine:
22./23./24.März 2019
29./30./31. März 2019
05./06./07. April 2019
19./20./21. April 2019
Uhrzeit:
Freitag/Samstag 20.00 Uhr, Sonntag 18.00 Uhr
Bühne Imst Mitte, 6460 Imst, Pfarrgasse 7,
Theater Hotline: Tel.+43 (0)664 6360646 Mo bis Fr von 8:00 bis 17:00 Uhr, an Spieltagen ab 17:00 Uhr

Autor:

Alexandra Rangger aus Imst

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