Vor 20 Jahren … aus der Ausgabe Nr. 9 vom 3. März 1999

Rückblick: Unzählige  Lawinen gingen im Innerpitztal, im Ötztal und Kühtai nieder.
Im Pitztal, Ötztal und Kühtai normalisiert sich langsam das Leben. Im Innerpitztal ist nach zahlreichen Lawinenabgängen enormer Sachschaden zu beklagen, auch im Kühtai und im hinteren Ötztal wurde viel Wald vernichtet.
Graf Karl zu Stolberg-Stolberg gibt Enwarnung: "Sämtliche Straßen sind frei befahrbar. Nach menschlichem Ermessen kann nichts mehr passieren. Am Sontag wurde im gesperrten Gebiet bei einem Abgang ein Schifahrer verschüttet, der aber unverletzt gerettet werden konnte", sagt Graf.
Die Lage im hinteren Ötztal hat sich weitgehend beruhigt. "Das Venter Tal wird je nach Tagestemperatur gesperrt bleiben. Dank der optimalen Schneedeckensetzung wurden keine weiteren Abgänge verzeichnet", sagt Bgm. Ernst Schöpf.
Der St. Leonharder Bürgermeister, Rupert Hosp zur Lage im Pitztal: "Samstags war der vordere Teil noch gesperrt, diese Sperre wurde aufgehoben. Sollte sich die Temperatur wieder erhöhen, müßte sicherlich wieder gesperrt werden. Wir hatten wirklich großes Glück, dass keine Menschen zu Schaden gekommen sind."
Die wirtschaftlichen Schäden kann Willi Krüger nicht abschätzen. "Derzeit sind noch keine Zahlen über Stornierungen bekannt. Es wird auch noch einige Zeit dauern, bis hier der wirtschaftliche Schaden festgestellt werden kann. Alle Anlagen laufen wieder voll."

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