Wenn Architektur und Menschen verschmelzen

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Mit der Ausstellung unter dem Titel "Nahaufnahme" startet der Kunst-Werk-Raum Mesnerhaus in den Frühling. Die Imster Künstlerin Ulrike Meissl präsentiert ihre kontrastbetonten Werke

MIEMING (isa). Sichtlich erfreut über die große Besucherzahl der Vernissage "Nahaufnahme" eröffnete Mesnerhaus Obmann Hannes Metnitzer am Freitag, dem 13. März 2015 das neue Kunstjahr in Mieming.
Seine Intension, das Publikum möge im Kunst-Werk-Raum immer wieder auf ein Neues überrascht werden, wurde von Ulrike Meissl deutlich erfüllt.

Laudatorin Katleen Johne beschrieb die Künstlerin als lustig, humorvoll, strahlend und tagträumerisch. Diese Adjektive sprühen wahrhaft aus Meissls Bildern.
Der Ausstellungstitel "Nahaufnahme" rühre daraus eine Emotion ins Zentrum zu stellen und etwas Ergreifendes wichtig werden zu lassen, sich damit auseinander zu setzen und sich einzulassen. Johne sprach auch über den dynamischen Prozess der künstlerischen Entwicklung von Ulrike Meissl und über deren detaillierte, planerische Herangehensweise an ein Bild.

"Ein Bild hat ein eigenes Durchsetzungsvermögen."

So beschreibt Meissl ihren eigenen Konflikt mit den Bildern. In ihnen ruht immer auch ein Stück ihrer Seele und Gefühle. Viele der Werke drücken eine starke Sehnsucht nach Großstädten und deren Wahrzeichen aus. Im "Traumraum" des Kunst-Werk-Raums Mesnerhaus hatte man somit die Möglichkeit eine Silhouette der Brooklyn Bridge oder jener, bekannter Skylines zu entdecken.

Rätselfreudige Besucher hatten zudem noch die Chance auf einen kleinen Preis. Gute Beobachter konnten beispielsweise Elemente der Nordkettenbahn inklusive der Umrisse von Frau Hitt erkennen, die raffiniert in einen Akt integriert wurden.

Seit vier Jahren ist Meissl Studentin der Kunstschule Atelier Michael Siegel M.A., wobei sie in den letzten Jahren ihre Vorliebe zu kubischen Formen immer mehr wahrnahm. Auf Anraten ihres Dozenten ließ die Malerin architektonische Elemente mit Körpern und Gesichtern auf ihren Bildern ineinander verschmelzen. Diese Eigenart verleiht den oftmals sehr farbintensiven Werken trotzdem eine filigrane Sanftheit. Wie beruhigend ihre Arbeit für die Künstlerin ist beschrieb sie mit den Worten: "Malen ist Wellness für die Seele." Welch wunderbare Art, sich zu entspannen...

Musikalisch stimmungsvoll umrahmt wurde der Abend von dem Saxophon-Ensemble "Saxoholic" bestehend aus Hannes Metnitzer, Monika Hangl, Franziska Brugger und Robert Riser.

Dauer der Ausstellung: 14. März – 29. März 2015
Öffnungszeiten: Samstag/Sonntag, jeweils von 14.00 – 18.00 Uhr

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