Eine Quotenentscheidung

Bernhard_Schöpf
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Bernhard Schöpf hätte Quereinsteigerin aus Reutte vor Amtsinhaberin Stadler gereiht

Die Reihungskommission der ÖVP hat erneut Astrid Stadler zur Spitzenkandidatin im Wahlkreis Oberland gekürt. Der Imster Wirtschaftsbundkandidat Bernhard Schöpf (Platz 6) akzeptiert das Ergebnis, vermisst aber Erneuerung. Offensichtliche ist eine Quotenfrau voran, so Schöpf.

BEZIRK (mg). Mit dem Ergebnis gerechnet, aber trotzdem kritisch sieht Bernhard Schöpf das Ergebnis der VP-Reihungskommission für den Wahlkreis Oberland. Die Partei würde gut daran tun, vom bündischen und geschlechterspezifischen Denken wegzugehen. So geht es nicht um die besten Köpfe, sondern darum, wer das richtige Geschlecht oder den richtigen Bund hat, betont Schöpf.

Die Topplatzierung der amtierenden Nationalrätin Astrid Stadler ist für Schöpf eine reine Quotenentscheidung und hat nichts mit Qualifikation zu tun. Für ihn persönlich wäre die Listenzweite, Reuttes BH-Stellvertreterin Katharina Schall, eine Erneuerung gewesen. Sie ist neu in der Politik und hat beim Hochwasser 2005 bewiesen, dass sie etwas kann. Das wäre das richtige Signal gewesen, meint Schöpf.

Spitzenkandidatin Stadler müsse arbeiten und marschieren, so Schöpf. Er plädiert für eine Absage der Ankündigungspolitik. Den zweigleisigen Ausbau vom Ötztal bis zur Kronburg hätte man mit Allianzen zusammengebracht. Zu sagen, es geht einem Gerhard Reheis in Wien ab, ist zu spät, so Schöpf.

Berufspolitikerin Stadler sieht die Sache nüchtern: Die Abstimmung der Reihungskommission ist mit 27:3 für mich ausgegangen. Das ist ein Faktum und keine Quotenentscheidung. Mit Schöpfs Kritik kann Stadler leben und wird sich nicht für eine Spitzenkandidatin im Oberland entschuldigen. Ich halte nichts davon, wenn man glänzen will, indem man andere schlecht macht.

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Autor:

Bezirksblätter Imst aus Imst

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