Wahlkämpfen ist zu wenig

Pfausler_Willi

Grünensprecherin Pfausler: Wähler will Nationalräte, die auch nach Wahl aktiv sind

In der Debatte um die Führungsposition der amtierenden Nationalrätin Astrid Stadler meldet sich Bezirksgrünensprecherin Edith Pfausler zu Wort. Sie will keine Bevorzugung von Frauen nur der Quote wegen. Bei Stadler vermisst sie ebenfalls Einsatz.

BEZIRKSBLATT: Wie sehen Sie die Kritik von Wirtschaftsbundvertreter Bernhard Schöpf an Nationalrätin Astrid Stadler als Quotenfrau?
EDITH PFAUSLER:
Bernhard Schöpf wird schon gute Gründe für seine kritische Aussage haben. Vielleicht hätte die ÖVP auch die Chance auf Erneuerung nützen sollen, zumal sie ja Neustart vor Stillstand plakatiert. Außerdem hat man von NR Astrid Stadler nach der Nationalratswahl 2006 ja kaum etwas gehört.

BB: Ist diese Kritik berechtigt oder hat Stadler doch etwas in Wien fürs Oberland bewegt in ihrer bisherigen Amtszeit?

Wirklich umgesetzt wurde von Ankündigungen nichts
PFAUSLER:
Ich finde die Kritik ist durchaus berechtigt und vom Wähler ernst zu nehmen, zumal sie sogar aus den eigenen Reihen kommt. Wie Schöpf schon richtig sagt, hat es wohl Ankündigungen gegeben, aber wirklich umgesetzt wurde ja nichts. Nur wahlkämpfen allein ist zu wenig.

BB: Wie sehen Sie als Frau die ganze Sache. Gilt die strenge Linie des 50-50-Prinzips oder jene der besten Köpfe?
PFAUSLER:
Obwohl ich selber eine Frau bin, möchte ich keinesfalls, dass Frauen bevorzugt werden. Ich bin für Gleichwertigkeit und Gleichberechtigung. Das heißt, man kann das 50-50- Prinzip auch erreichen, wenn ein Mann Spitzenkandidat ist. Bei den Grünen funktioniert dies ja auch. Die ÖVP täte gut daran, auch an die besten Köpfe zu denken. Ob es klug war, am Alten festzuhalten, wird sich nach der Wahl zeigen. Auf alle Fälle will der Wähler Nationalräte, die auch nach dem Wahlkampf aktiv sind.

Autor:

Bezirksblätter Imst aus Imst

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