Die Liebe zum Skisport ist riesengroß

Skirennen sind für Franzi Gritsch aus Sölden das Größte überhaupt.
  • Skirennen sind für Franzi Gritsch aus Sölden das Größte überhaupt.
  • Foto: Gritsch
  • hochgeladen von Peter Leitner

Franziska Gritsch aus Sölden fährt im Europacup alle Disziplinen

SÖLDEN (pele). Als Ötztalerin steht sie, wie könnte es anders sein, seit Kindesbeinen an auf Skiern, schon mit zweieinhalb Jahren begann quasi ihre Karriere. Als Mitglied des Skiclubs Sölden stieg Franziska Gritsch später in den Schüler- und Landeskader auf, ehe sie 2014 im ÖSV gelandet ist. Zuletzt feierte die 20-jährige mit ihrem Kombinationssieg beim Europacup in Kvitfjell (Norwegen) ihren ersten Europacupsieg. Ihr Durst nach Skirennen ist damit aber noch lange nicht gestillt.

In allen Disziplinen am Start

Zweifelsohne ist Franzi im Skizirkus eine Ausnahmeerscheinung. In Zeiten, in denen vieles in Richtung Spezialisierung geht, fährt sie nämlich alle Disziplinen! „Ich bin einfach unglaublich gerne auf der Piste. Und auch wenn bei mir die Tendenz in Richtung der technischen Bewerbe geht, so möchte ich doch möglichst alle Rennen fahren. Ich liebe den Skisport“, sagte die Absolventin der Skihotelfachschule Bad Hofgastein.

Der Aufwand ist für die Ötztalerin entsprechend groß. „Ich fahr´ gerade ab Jänner dann von Rennen zu Rennen. Da gibt es kaum noch Trainingstage, was natürlich schon einigermaßen stressig ist. Aber die Abwechslung macht mir riesengroßen Spaß“, sagt die Europacup-Läuferin, die vor zwei Jahren eine schwere Verletzung verkraften musste. Vorderes und hinteres Kreuzband plus Schienbeinkopf waren damals kaputt.

Nach ihrem Sieg in Norwegen belegte Franzi bei einem Riesentorlauf in Andalo (Italien) den 24. Platz, zeigte aber gerade im zweiten Durchgang mit Rang acht auf: „Leider hat`s mich im Herbst im Training aufgestellt. Die Folgen waren ein eingerissenes Innenband, eine Zerrung des vorderen Kreuzbandes im vorher schon verletzten Knie und eine vierwöchige Trainingspause. Deshalb fehlt mir im Riesentorlauf noch die letzte Sicherheit, aber die Tendenz geht nach oben.“

FIS-Rennen gewonnen

Den bis dato letzten Renneinsatz hatte die Sölderin am Samstag am Kronplatz in Südtirol. Der Qualifikationslauf für den abendlichen Parallelslalom wurde als FIS-Rennen gewertet und von Franzi gewonnen. Am Abend kam sie bis ins Viertelfinale.

Diese Woche bestreitet das stets gut gelaunt Ski-Ass noch zwei Europacup-Abfahren in Val die Fassa (Italien). Ab kommenden Wochenende genießt Franzi dann einen kurzen Weihnachtsurlaub, ehe schon wieder die Vorbereitung für die vielen Rennen Anfang des kommenden Jahres beginnt. Weiter geht es schon am 9. Jänner mit einem Event in Innerkrems.

Mittelfristig ist Franzis Ziel natürlich der Aufstieg in den Weltcup. Zusätzlichen Druck macht sie sich deshalb aber nicht: „Ich schau grundsätzlich von Rennen zu Rennen. Wenn da die Ergebnisse passen, kommt der Rest von ganz alleine.“

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