Ötztaler Naturbahnrodler war beim Weltcup in der Steiermark eine Klasse für sich
Kammi war gnadenlos

Gemeinsam mit Michael Scheikl und Tina Unterberger gewann Thomas Kammerlander erstmals im Weltcup auch einen Teambewerb.
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  • Foto: FIL/Walch
  • hochgeladen von Peter Leitner

OBDACH (pele). Zum Saisonauftakt im Kühtai hatte er sich dem Südtiroler Alex Gruber noch hauchdünn geschlagen geben müssen. Am Samstag schlug Thomas Kammerlander in Obdach aber erbarmungslos zurück. Zwei Laufbestzeiten zimmerte er auf die Winterleiten-Bahn, ließ der Konkurrenz nicht den Funken einer Chance.

„Ich hab’ mich vom ersten Training an pudelwohl gefühlt und das optimale Material gefunden. Im ersten Rennlauf war’s gegen Patrick Pigneter noch etwas knapp. Letztlich konnte ich aber einen ganz schönen Vorsprung rausfahren. Das ist auch einmal fein, wenn es nicht immer so knapp hergeht“, sagte Kammi.

Für ihn und den Weltcup-Tross geht’s schon am kommenden Wochenende mit zwei Rennen in der russischen Hauptadt Moskau weiter. Kammerlander: „Das wird ein richtungsweisender Event für den Weltcup. Ich hab’ natürlich gute Erinnerungen, da ich vor zwei Jahren dort zwei Siege einfahren konnte.“

In Obdach blieb Kammerlander am Samstag gemeinsam mit Tina Unterberger und Michael Scheikl auch im Teambewerb erfolgreich. Eine Premiere, denn im Weltcup konnten die Österreicher die Italiener bisher noch nie schlagen.

Naturbahnrodel-Weltcup Obdach/Winterleiten:
Herren: 1. Kammerlander (Ö) 2:22.01, 2. Gruber (Ita) +0,82, 3. Scheikl (Ö) +0.87, 4. Pigneter (Ita) +1,06, 5. Glatzl (Ö) +1,66.
Damen: 1. Lanthaler (Ita) 2:25.67, 2. Pinggera (Ita) +0,51, 3. Untergerger (Ö) +2,16, 4. Walch (D) +2,92, 5. Lavrenteva (Rus) +3,48, 6. Diepold (Ö) +3,57.
Team-Bewerb: 1. Österreich (Unterberger, Scheikl, Kammerlander) 3:30,83, 2. Italien (Lanthaler, Pigneter, Gruber) 3:41.03, 3. Russland (Lavrenteva, Egorov, Talykh) 3:45.32.

Gemeinsam mit Michael Scheikl und Tina Unterberger gewann Thomas Kammerlander erstmals im Weltcup auch einen Teambewerb.
Die Winterleiten-Bahn machte Thomas Kammerlander quasi zu seinem Wohnzimmer.

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