Landesgildencup in Mieming

Der Gemeindesaal in Mieming wurde zu einer Schießarena umgebaut
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MIEMING (ea). Der Schießsport lebt in voller Blüte! Diese Aussage kann jeder bestätigen, der beim heurigen Landesgildencup in Mieming an den fünf Wettkampftagen dabei war. Eine gewaltige Beteiligung mit 46 Mannschaften und 368 Schützen, packende Duelle, eine vorbildliche Organisation und eine tolle ausgelassene Stimmung, das waren die Attribute kurz zusammen gefasst.
Die Mitglieder der Schützengilde Mieming leisteten eine sensationelle Arbeit, um den Schützen im Gemeindesaal beste Verhältnisse zu ermöglichen. Es war für die meisten Schützen nicht einfach, in der Schießarena Topergebnisse zu schießen, denn die ausgelassene Stimmung der Zuschauer, die laufende Kommentierung durch Bezirksoberschützenmeister Christof Melmer und die Musikbeschallung waren doch für die meisten Schützen eine große Herausforderung. Auch wenn etlichen Schützen einige Ringe zur persönlichen Bestleistung fehlten, es war cool, dabei zu sein.
Die Topschützen zeigten aber, dass sie in jeder Situation gut schießen können, so u.a. Olympiateilnehmerin Olivia Hofmann, 397 Ringe, Rebecca Köck, 396 Ringe und Georg Zott mit 395 Ringen. In der Mannschaftswertung zeigte sich, wo die wirklich starken Teams in Tirol zu Hause sind, denn bei acht Schützen braucht es wirklich gute Vereinsarbeit. Söll siegte mit 14 Ringen Vorsprung auf die ebenfalls stark aufgestellte Mannschaft der Schützengilde Münster. In der Klasse sitzend aufgelegt starteten sieben Mannschaften. Hier holten sich die „Hausherren“ Mieming den Sieg vor Längenfeld. Beim stehend aufgelegt Bewerb siegte die Schützengilde Breitenbach mit einem Ring Vorsprung vor der Schützengilde Wattens-Rettenberg.
Als Höhepunkt des Landesgildencups wurde am letzten Schießtag ein Teamschießen veranstaltet. Dabei wurden die besten acht Schützen und Schützinnen zu Paarungen zusammen gelost. Dieser Bewerb soll ja zukünftig olympisch werden und der Showkampf in Mieming zeigte bereits, dass hier Spannung pur geboten wird. Nach etwas verhaltenem Start wurde das Team Franziska Stefani (Roppen) / Hannes Patka (Mieming) immer stärker und siegte vor Sonja Embacher/Thomas Kostenzer. Franziska Stefani konnte sich außerdem über einen Airscouter als Preis für den besten 10er Teiler freuen.
In der abschließenden Siegerehrung im Beisein von Bürgermeister Dr. Franz Dengg und der Landesschützenmeister Andreas Hauser und Friedl Anrain wurden die schönen Sachpreise vergeben. Die Siegermannschaften konnten sich unter anderem über ein Spanferkel für 40 bzw. 20 Personen freuen. Oberschützenmeister Christof Melmer und seinem Team gebührt für die Organisation des Landesgildencups großes Lob.

Autor:

Ewald Auer aus Imst

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