Lauras Machtdemonstration

So sehen Siegerinnen aus! Laura Stigger nach dem erfolgreichen Rennen.
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Haiminger Mountainbikerin siegte überlegen bei der WM in der Lenzerheide

LENZERHEIDE (pele). Am Ende blieb auch der Konkurrenz nur ungläubiges Staunen. „Laura fährt in einer eigenen Liga“, meinte etwa Silbermedaillen-Gewinnerin Tereza Saskova aus Tschechien, nachdem Laura Stigger den XCO-Juniorenbewerb bei der Mountainbike-Weltmeisterschaft in der Lenzerheide mit mehr als drei Minuten Vorsprung auf sie gewonnen hatte.

„Laura is on fire“ hallte es schon nach zwei Runden aus dem Stadionmikrophon. Da knallte die 17-jährige gerade in Zeitfahrerhaltung ihr Scott-Bike bei Start und Ziel vorbei. Angefeuert von unzähligen Fans aus der Oberländer Heimat, die am Anschluss an den Bewerb auch die Siegerehrung zu einem rot-weiß-roten Fahnenmeer machten…

Die Haimingerin kam wie keine andere mit den Tücken der Piste in der Schweiz zurecht, setzte sogar in der letzten Steigung noch einmal zu einem Sprint an: „So viele eigene Fans – das hat mich richtig motiviert, dass ich auch am Schluss nochmal Vollgas geben konnte. Ich habe einfach mein Bestes gegeben. In so einem Rennen kann immer was passieren, deshalb war mein Plan, vom Start weg alles aus mir rauszuholen.“

WM-Lenzerheide, Juniorinnen: 1. Laura Stigger (Ö) 1:09.46, 2. Tereza Saskova (Tsch) +3:03, 3. Harriet Harnden (GBR) +3:37, 4. Isaure Medde (Fra) +4:39, 5. Sofie Pedersen (Dän) +5:04, …, 23. Tamara Wiedmann (Ö) -10:26.

Keine weiteren Medaillen

In der Klasse U23 der Damen musste sich Anna Spielmann aus Haiming nach einem durchwachsenen Rennen mit Rang 24 begnügen. Und auch die Herren schafften es nicht ganz nach vorne. Karl Markt (Haiming) führte ein Dreier-Paket an, klassierte sich auf dem 22. Rang. „Ich habe meinen WM-Platz aus dem Vorjahr bestätigt, bin mit meiner Leistung zufrieden“, bilanzierte der Routinier.

Direkt hinter ihm kam der Kirchberger Max Foidl vor Gregor Raggl aus Roppen ins Ziel: „Nach der langen Saison kann ich mit dem Ergebnis gut leben. Die 24.000 Zuschauer und etliche Fans aus der Heimat haben die Strapazen erträglicher gemacht.“

In der Teamwertung verpassten die Herren mit Rang vier eine Medaille nur ganz knapp.

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