Markus Karlinger und Viktor Bacher ließen es am Salzburgring krachen
Ötztaler „Rennsäue“ begeisterten

Ötztaler Bleifüße: Markus Karlinger (links) und Viktor Bacher gaben am Salzburgring Vollgas.
  • Ötztaler Bleifüße: Markus Karlinger (links) und Viktor Bacher gaben am Salzburgring Vollgas.
  • Foto: Angelo Pelotto
  • hochgeladen von Peter Leitner

SALZBURG, LÄNGENFELD (pele). Der Salzburgring war für die beiden Ötztaler Motorsportler Markus „Mad Max“ Karlinger und Viktor Bacher eine Reise wert. Beide lieferten im Mini Cooper Cup tolle Leistungen ab.

Karlinger gönnte seinem bisherigen Rennboliden eine Pause und aktivierte kurzerhand ein Sammlerstücke, um es rennmäßig zum Einsatz zu bringen. „Erwartungen hatte ich überhaupt keine, da ich mit diesem Auto noch keinen Meter gefahren war. Es ist das Meisterauto aus der Mini Challenge 2010 mit dem technischen Stand aus diesem Jahr, das ich nur aus Liebhaberei nach langem Bitten Anfang des Jahres erwerben konnte“, erzählt Karlinger.

Der Längenfelder musste seinen Wagen dann etwas adaptieren, damit er dem aktuellen Stand für den Mini Cooper Cup entsprach. Anfangs gab’s dann noch Probleme mit der Leistung, die aber von Karlingers Mechaniker schnell behoben waren. Und auch einen Reifenschade vorne links bei rund 200 Stundenkilometer überstand er ohne Schrammen.

Im Qualifying für das erste Rennen raste Karlinger dann überraschend auf Rang drei. Doch es sollte im Rennen noch besser kommen. Dann dort arbeitete er sich innerhalb von vier Runden auf Rang eins vor und gab die Führung nicht mehr ab. „Mein bisher emotionalster Sieg in meiner Motorsportkarriere“, war „Mad Max“ begeistert.

Auch in der Quali fürs zweite Rennen lief es gut. Denn trotz eines neuerlichen Reifenschadens landete Karlinger wieder auf Rang drei. Allerdings hätte der Lauf dann fast ohne ihn stattgefunden, denn es waren keine neuen Reifen aufzutreiben. Kollege Viktor Bacher stellte schließlich einen gebrauchten Satz zur Verfügung. Und wieder war Karlinger dann in seinem Element. In Runde fünf überholte er den bis dahin Zweitplatzierten und war auch am Führenden dran, ehe das Rennen nach einem Unfall hinter dem Safety Car zu Ende gefahren wurde. Platz zwei war aber auch mehr als überzeugend.

Viktor Bacher wiederum, der in einer anderen Mini-Pro-Klasse startet, wurde am Rennwochenende in Salzburg zweimal Zweiter.

Der nächste Einsatz folgt vom 9. bis 11. Oktober auf dem Red Bull Ring in der Steiermark.

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