Eva-Maria Riml aus Längenfeld hat ganz klare Vorstellungen über ihre sportliche Zukunft
Tennis ist ihre Welt

Eva-Maria Riml aus Längenfeld zählt zu den größten Tennistalenten im Oberland.
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LÄNGENFELD (pele). Im Alter von sieben Jahren kam sie erstmals mit den Tennissport in Kontakt. Damals wurde in Längenfeld von Andreas Moitzi ein Schnuppertraining für Kinder angeboten. Zwei Jahre lang war sie dabei, ehe Eva-Maria Riml in den regulären Trainingsbetrieb einstieg. Ab dem zehnten Lebensjahr wurde dann auch während des Winters in der Freizeit Arena Sölden trainiert. Und seither ist Tennis die Welt der 15-jährigen Ötztalerin, die in wenigen Tagen ihren 16. Geburtstag feiert.

„Es hat mir von Beginn an großen Spaß gemacht, der Filzkugel hinterher zu jagen. Ich hatte damit einfach ein tolles Hobby gefunden“, sagte Eva-Maria, welche die Kroatin Anna Ivanovic als ihr sportliches Vorbild nennt. „Sie hat mich von allen Spitzenspielerinnen am meisten beeindruckt.“

Derzeit bestimmt der Tennissport voll und ganz den Lebensinhalt der jungen Längenfelderin. Das Polytechnikum in Telfs hat sie abgeschlossen, aktuell konzentriert sie sich voll und ganz auf ihre große Leidenschaft. „Ich bin vor allem meinen Eltern dankbar, dass sie mir diese Möglichkeit geben. Ohne ihre Unterstützung wäre das natürlich nicht möglich.“

Eva-Maria ist aus sportlicher Sicht inzwischen seit einigen Jahren in der Obhut der Estess Tennis Academy des gebürtigen Schweden Hakan Dahlbo in Seefeld. Der coachte in seiner langen Trainerkarriere bereits Kaliber wie zum Beispiel Horst Skoff (ATP 17), Sylvia Plischke (WTA 27) oder Patricia Mayr-Achleitner (WTA (70).

20 Stunden Tennis pro Woche

Rund 20 Stunden Tennis trainiert Eva-Maria derzeit pro Woche, dazu kommen noch fünf Fitness-Stunden. Ein gehöriges Programm, dass die junge Dame da absolviert, kommen doch auch noch zahlreiche Turniereinsätze im In- und Ausland dazu. Und hinsichtlich Mannschaft wird sie auch im kommenden Jahr für den TC Telfs in der Tiroler Liga auf Punktejagd gehen – unter anderem gemeinsam mit der Oetzerin Jana Haid.

Sich selbst bezeichnet Eva-Maria eher als Defensivspielern, die freilich versucht, von der Grundlinie aus Vollgas zu geben. Und wenn sich die Gelegenheit ergibt, erfolgt auch die Netzattacke. Das Volleyspiel verfeinert sie unter anderem auch durch regelmäßige Einsätze im Doppel.

Was ihre Schläge angeht, agiert sie relativ ausgeglichen: „Mit der Vorhand kann ich sicher mehr machen. Aber da ich damit höhere Risiko gehe, passieren natürlich auch etwas mehr Fehler.“ Verbesserungspotenzial bei sich selbst sieht die Ötztalerin vor allem in der Beinarbeit und in der Konstanz ihres Spiels.

WTA-Punkte werden angestrebt

Dieser Tage bestreitet sie noch zwei Turniere im türkischen Antalya, auch ÖTV-Turnier stehen noch am Programm. Und die Ziele für 2019 sind auch schon festgelegt. Im ITF-World-Ranking liegt Eva-Maria nach fünf Gespielten 15.000-Dollar-Turnieren mit zwei Zählern aktuell auf Rang 1933. Im nächsten Jahr will sie dafür kämpfen, auch die ersten WTA-Zähler einzufahren. „Dafür werde ich alles geben“, zeigt sie sich kämpferisch

Entgegen vieler Erwartungen ist der Lieblingsbelag des Tennis-Talents übrigens nicht Sand: „Ich fühle mich auf Teppich und Hardcourt wohler, weil ich ganz einfach das schnelle Spiel liebe.“

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