Unbeschwert ins WM-Rennen

Laura Stigger ist für das Junioren-Rennen am Donnerstag bestens gerüstet.
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Laura Stigger will bei ihrem Ausflug auf die Straße vor allem Spaß haben

HAIMING, INNSBRUCK (pele). Tirol ist im Rad-WM-Fieber! Schon am ersten Tag, als die Area47 in Haiming Startort für die beiden Teamzeitfahren von Damen und Herren war, säumten nicht weniger als 26.000 Fans die Strecke bis nach Innsbruck. „Diese WM wird epochal“ war da unter anderem in Internet-Foren zu lesen.

Die beiden Auftaktrennen konnten sich wahrlich sehen lassen. Bei den Damen setzte sich das Deutschen Canyon-Sram-Racing-Team mit den Britinnen Hannah Barnes und Alice Barnes, den Deutschen Trixi Worrack und Lisa Klein, der Italienerin Elena Cecchini und der Weißrussin Alena Amialuiusik durch. Die Plätze zwei und drei gingen an das Boels Dolmans Cyclingteam aus den Niederlanden und das Team Sunweb, ebenfalls aus den Niederlanden.

War das Damenrennen schon ein Leckerbissen, legten am Nachmittag die Herren noch einmal einen drauf. Eine unfassbare Durchschnittsgeschwindigkeit von 55,522 km/h hämmerten Maximilian Schachmann (D), Laurens de Plus (Bel), Yves Lampaert (Bel), Bob Jungels (Lux), Kasper Asgreen (Den) und Niki Terpstra (Ned) vom belgischen Team Quick-Step Floors trotz des kraftzehrenden Aufstiegs nach Axams in den Asphalt. Bei der Abfahrt Richtung Innsbruck erreichte das Team Spitzengeschwindigkeit bis zu 111 km/h!

Das Team Sunweb aus Deutschland und das BMC Racing Team aus den USA musste sich mit den Plätzen zwei und drei begnügen.

Geburtstagskind am Start

Ein WM-Auftakt zum Zungeschnalzen, doch das war eben erst der Anfang. Besonders interessant aus Oberländer Sicht: das Rennen der Juniorinnen am Donnerstag ab 9.10 Uhr (live in ORF Sport plus) von Rattenberg nach Innsbruck. Da wird nämlich die dann 18-jährige Laura Stigger (feierte am Dienstag ihren Geburtstag) an den Start gehen. Den Ausflug ins Rennrad-Lager nimmt die zweifache Mountainbike-Junioren-Weltmeisterin betont locker: „Ich hab’ überhaupt keinen Druck, Favoritinnen sind hier andere. Ein Straßenrennen ist von der Länge und von der Taktik her eine ganz andere Baustelle. Natürlich werde ich aber mein Bestes geben. Und dann sieht man ja, was am Ende rausschaut“, freut sie sich auf die außergewöhnliche sportliche Herausforderung.

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