Jetzt investieren bringt's
Förderungen, die bares Geld bringen

Steuerberater Martin Frötscher
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  • hochgeladen von Petra Schöpf

Wie der in Imst ansässige Steuerberater Dr. Martin Frötscher informiert, bleiben jedes Jahr in Österreich enorme Summen an Fördergeldern aufgrund zu großem bürokratischen Aufwand liegen. Er fordert dies zu vereinfachen und besseres wirtschaftliches Verständnis der Förderstellen.   

TIROL/BEZIRK IMST (ps). Viele Unternehmen müssen derzeit den Gürtel enger schnallen, da kommen Nachrichten über mögliche Förderungen in beachtlicher Höhe gerade recht. Auch wenn es einer optimistischen Zukunftsperspektive bedarf in harten Zeiten Investitionen zu tätigen, macht es dennoch Sinn angesichts der zu erwartenden Investitionsförderung von sieben bis 14 Prozent in Form von Bargeld. Teilweise scheitert es an zu komplizierten Anträgen oder der Unwissenheit der Unternehmer. "Weil die Förderungen entweder so kompliziert sind, dass man einen Steuerberater braucht, oder teils gar nicht bekannt sind, bleiben zig tausende Euro liegen. Zudem fühlt man sich in Österreich wie ein Bittsteller beim Ausfüllen eines Antrages, daran gehört gearbeitet", so Frötscher.

Klimafreundlich rentiert sich

Förderungsfähig sind beinahe alle Neuinvestitionen, besonders hoch werden die Bereiche der Ökologisierung, Digitalisierung und Gesundheit eingestuft. Entscheidet sich beispielsweise ein Unternehmer für den Umstieg von fossilen Brennstoffen zu Wärmepumpe, Biomasse, Fernwärme oder ähnliches kann er mit der Maxilmalförderung von 14 Prozent cash rechnen. Auch die thermische Sanierung von Gebäuden, Klimatisierung und Kühlung aber auch die Herstellung biogener Brenn- und Treibstoffe wird hervorragend unterstützt.

Elektromobilität bringt's mehrfach

Für Dienstnehmer und Dienstgeber lohnt sich der Umstieg auf E-Mobilität mehrfach. Neben der Ersparnis der Mehrwertsteuer für Unternehmer, reduziert sich der Anschaffungspreis eines E-Autos um 14 Prozent in bar. Weiters fällt aufgrund der staatlichen Unterstützung der Sachbezug komplett weg und für E-Autos fällt keine KFZ-Steuer an. "Vorbild müssen die skandinavischen Länder sein, wo in allen Kommunen der Fuhrpark auf E-Mobilität umgerüstet wurde, sehr gut gefördert natürlich", weiß Frötscher. Wer das Auto mit der eigenen Photovoltaikanlage aufladen will, erhält auch für die Errichtung der Anlage die maximale Förderung. Auch die Anschaffung von E-Sonderfahrzeugen wie E-Bikes, E-Staplern oder E-Baumaschinen wird gefördert.

Digitalisierung förderbar

Die seit Jahren stattfindende digitale Umrüstung erhält erneuten Aufwind mit einer lukrativen Investitionsförderung für Unternehmer. Erweiterungen von Hardware und Software, wie auch Verbesserung zur Vorbeugung von Cyberkriminalität zählt hier hinzu. Technologien, die eine Digitalisierung von Infrastrukturen, Geschäftsmodellen und Prozessen begünstigen können eingereicht werden. Sogar Ankauf von Geräten oder in Verbindung stehender Anschaffungen für Home-Office Arbeitsplätze werden unterstützt, die Maximalobergrenze liegt hier bei 5.000 Euro.

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