Eine Wolke aus Holz als Projektstudie
HTL-Projekt könnte acht Monate lange Badesaison in Imst ermöglichen

Die Projektstudie „Wolke Schwimmbad Imst – Holzgitterkonstruktion als Hülle“ ist bei den ausgewählten Projekten des ersten Wettbewerbs der Wirtschaftskammer Tirol
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  • hochgeladen von Petra Schöpf

Die Badesaison im bestehenden Schwimmbad in Imst ist, je nach Witterung im Sommer oft sehr kurz. Ein Projekt der HTL Imst könnte Abhilfe schaffen.

IMST. Durch eine Überdachung und Einhausung könnte die Badesaison wesentlich verlängert werden. Wenn über Solarwärme auch noch das Badewasser und die - die Badebecken umgebenden Betonflächen - erwärmt würden, könnte die Badesaison bis zu 8 Monate betragen. 
"Die Badehalle müsste angenehm und attraktiv sein und ein Erlebnis darstellen. Wir haben uns vorerst auf die Hallenkonstruktion konzentriert.
Wir in der HTL- Imst machen jährlich mit den Abschlussklassen realistische und zukunftsweisende Projekte, bei denen sich die Studierenden, je nach Interesse, in verschiedenen Fachgebieten spezialisieren können", Walter Vögele, Lehrer der HTL.
Jährlich finden mehrere Wettbewerbe für Abschlussprojekte statt, zu denen alle Schulen Tirols oder ganz Österreich eingeladen werden. Dabei werden Preise für die besten Abschlussprojekte vergeben. Die HTL Imst ist jährlich bei den Preisträgern dabei.

"Be the Best"

Der erste Wettbewerb heuer ist von der Wirtschaftskammer Tirol – dem Förderverein Technik „Be the Best“ ausgeschrieben. Es werden dabei die besten neun Projekte ausgewählt und diese in einer Abschlusspräsentation nochmals gereiht und drei Hauptpreise vergeben. Die Projektstudie „Wolke Schwimmbad Imst – Holzgitterkonstruktion als Hülle“ ist bei den ausgewählten Projekten.

Projektteam: Bozkurt Mahmut + Staggl Clemens (Schüler)
Projektbetreuer: Harald Brutscher + Walter Vögele (Lehrer)

Eine Wolke, die vor Wind und Wetter schützt

Die Überdachung bzw. Hülle über den Becken ist eine „Parametric Skin“, eine bionische Form, wie eine leichte umhüllende Wolke, die vor Wind, Witterung, Hitze und Kälte schützt. Die Hallenkonstruktion besteht aus einem Holzrost über dem eine transparente Folie gespannt wird. Die Hülle bewegt sich leicht und atmet. An einigen Stellen sind Öffnungen zur Belüftung vorgesehen, die sich wie Schuppen öffnen. Über eine Steuerung öffnen sich die
Lüftungsklappen, legen sich Verschattungen auf die Haut und es rekeln sich die Solarpaneele und Photovoltaikzellen zur Sonne. Die Haut bzw. Hülle schützt, sie erzeugt durch die Sonne Wärme für den Schwimmbadbereich und Strom für den Betrieb. An sonnigen Tagen wird die Wärme im Wasser und in den Betonteilen gespeichert und wärmt einige Regentage lang. Auch kühle Herbsttage könnten angenehm sein.
Die digitale 3D-Planung mit BIM ermöglicht realistische Bilder von außen und innen. Mit einer 3D-Brille kann man sich realistisch im Gebäude bewegen und den Raumeindruck beurteilen. "Vorerst zeigen wir lediglich die Holzkonstruktion der „Wolke“."

Beim Techniktag der HTL Imst, am 7. Juni ab 15 Uhr kann jeder/ jede Interessierte die Ausstellung besuchen und mit der 3D-Brille durch die Wolke wandern.

Die Projektstudie „Wolke Schwimmbad Imst – Holzgitterkonstruktion als Hülle“ ist bei den ausgewählten Projekten des ersten Wettbewerbs der Wirtschaftskammer Tirol
Mit einer 3D – Brille kann man sich realistisch im Gebäude bewegen und den Raumeindruck beurteilen.

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