Landschaftsverein wurde aufgelöst

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Dass der Landschaftserhaltungsverein Gurgltal in dieser Form nicht mehr lange bestehen würde, war schon im Vorfeld ein offenes Geheimnis. Bei der Vollversammlung in der vergangenen Woche im Nassereither Rastland wurde es dann offiziell: Der Verein wird aufgelöst und damit auch das Dienstverhältnis mit der Biologin Kerstin Blassnig, die seit 2005 den Verein als Geschäftsführerin leitete. Blassnig zeigte sich enttäuscht, dass die Arbeit nicht fortgesetzt werden kann. Nicht zuletzt wurde der Geldhahn auch von Seiten des Landes Tirol abgedreht.

"Der Landschafts-Erhaltungsverein Gurgltal wurde vom Landesumweltanwalt initiert, die Förderung wurde aber bereits im vergangenen Jahr eingestellt. Wir haben uns daher vor allem über die Projekte finanziert, aber auch das scheint nun kein gangbarer Weg mehr zu sein", seufzt die engagierte Biologin. Der Nassereither Bürgermeister und mittlerweile Ex-Obmann des Landschafts-Erhaltungsvereines will die bisher geleistete Arbeit aber nicht verwerfen und erklärte auf Anfrage: "Nachdem das Land nicht mehr mit zahlt, müssen wir eine eigene Finanzierung auf die Beine stellen. Wir hoffen, dass man sich im Rahmen einer Arbeitsgruppe unter der Leitung von Frau Blassnig auch weiter für das Gurgltal engagiert." Der Imster TVB-Obmann Harald Bauer hat eine Finanzierung angedacht, ob die Kommunen Imst, Tarrenz und Nassereith mitziehen, steht aber noch in den Sternen. Falbesoner sagt dazu: "Ich wäre dafür, ob der Gemeinderat auch will, wird sich zeigen."

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