Lob für Ausbildungsleistung im Handwerk: 6.800 Lehrlinge sind ein neuer Rekord

Gewerbeobmann Georg Steixner lobt die Ausbildungsbereitschaft seiner Tiroler Handwerks- und Gewerbebetriebe. In den vergangenen Jahren ist die Zahl der Ausbildungsbetriebe, wie auch der Lehrlinge entgegen dem Trend in vielen anderen Bundesländern ständig gestiegen. Zuletzt haben jedes Jahr mehr als 2.100 Jugendliche ihre Ausbildung in einem Tiroler Gewerbe- und Handwerksbetrieb begonnen. Und auch heuer sind es bis Ende Juli bereits mehr als 2.100 neue Lehrverträge in den rund 100 verschiedenen und vielfältigen Lehrberufen des Handwerks und Gewerbes.

Allein in Tirol stehen damit derzeit rund 6.800 (!) Jungendliche Rekordzahl - in einer Handwerkssausbildung - das ist die Hälfte aller Lehrverhältnisse in der gesamten Tiroler Wirtschaft. Wir sind stolz auf die vorbildhafte Ausbildung in Tirol. Nicht nur die Zahlen steigen, sondern auch die Ausbildungsqualität ist hervorragend, was u.a. die Topergebnisse bei den österreichweiten Lehrlingswettbewerben beweisen, freut sich Gewerbeobmann Georg Steixner.

Die Betriebe wissen, dass sie die dringend notwendigen guten Facharbeiter fast ausschließlich nur über die eigene Lehrlingsausbildung bekommen können. Oft ist es aber schwierig die geeigneten Jugendlichen zu finden. Die Anforderungen sind in den einzelnen Berufsfeldern und Branchen sehr unterschiedlich und durchwegs sehr hoch. Es ist daher besonders wichtig, dass bereits in den Pflichtschulklassen ausreichende und umfassende Berufsinformationen geboten werden und dass die Jugendlichen rechtzeitig ihre eigenen Stärken, Neigungen und Fähigkeiten kennen lernen.

Es gibt inzwischen zahlreiche Unterstützungen dazu, wie Wirtschaftsschauen, das Berufsinformationszentrum der Wirtschaftskammer, den Ausbildungsverbund, Potenzialanalysen, Ausbildungsberater, Elternabende, usw., wovon man regen Gebrauch machen sollte., empfiehlt Steixner. Auch das Land bzw. die Schulen sind gefordert, alle notwendigen Maßnahmen zu ergreifen um für eine umfassende Berufsinformation zu sorgen, so Steixner weiters.

Dass es Lehrstellensuchende, aber auch offene Lehrstellen gibt, ist unausweichlich. Gerade deshalb ist eine umfassende Information über das Ausbildungsangebot in Tirol werden mehr als 180 verschiedene Lehrausbildungen angeboten unerlässlich und würde auch viele Jugendliche vor Enttäuschungen bewahren. Ein Großteil der Lehrstellensuchenden konzentriert sich leider noch immer auf die Top10 der Lehrberufe. Irgendwann ist aber das regionale Angebot an Kfz-Techniker- oder Friseur-Lehrstellen erschöpft, gibt Steixner zu bedenken.

Autor:

Wirtschaftskammer Tirol aus Imst

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