Nachhaltige Wochen 2008 unter dem Motto Bewusst kaufen. Besser leben.

Nachhaltige Wochen 2008

Von 15. September bis 15. Oktober finden in ganz Österreich bereits zum fünften Mal die vom Lebensministerium initiierten Nachhaltigen Wochen statt. Unter dem Motto Bewusst kaufen. Besser leben werden dabei Produkte mit ökologischem und sozialem Mehrwert gezielt vor den sprichwörtlichen Vorhang geholt. Denn, so Minister Josef Pröll, vor den Einkaufsregalen haben die Konsumentinnen und Konsumenten die Wahl. Mit der Entscheidung für nachhaltige Qualitätsprodukte tun sie sich selbst und der Umwelt etwas Gutes.

Wie schon in der Vergangenheit, gehört der Tiroler Lebensmittelhandel auch heuer wieder zu den starken Partnern der Aktion. Es ist uns seit Jahren ein großes Anliegen, unter den Konsumenten eine Bewusstseinsbildung für Bio-Produkte, für Fairtrade-Produkte und vor allem für die höchste Qualität der Produkte regionaler Anbieter zu erreichen, erklärt dazu Kommerzialrat Marcus Wörle, Gremialobmann des Lebensmitteleinzelhandels in der Wirtschaftskammer Tirol.

In den Nachhaltigen Wochen werden diese Bemühungen weiter verstärkt. Um den Kunden ganz speziell auf die regionalen Produkte aufmerksam zu machen, werden diese während des Aktionszeitraumes gezielt beworben - mit der farbvariablen Marke Das bringt´s. Nachhaltig. als Eye Catcher.

Die Argumente für den Kauf regionaler Produkte liegen auf der Hand. Wörle: Einerseits sorgen die hohen heimischen Qualitätsstandards für beste Qualität der Produkte. Andererseits werden dadurch Arbeitsplätze in der Region gesichert und gleichzeitig die Wirtschaftskraft der Region gestärkt. Aber auch der Umweltaspekt ist nicht zu unterschätzen: Kurze Transportwege sorgen für weniger Lärm und weniger Abgase.

Das sehen auch die Unternehmen SPAR, MPREIS und Nah & Frisch allesamt Partner der Nachhaltigen Wochen - so. Nicht umsonst führen sie in ihrem Sortiment jeweils weit mehr als 1.000 Produkte aus Tirol. Wir haben allein in Tirol 200 Verkaufsstellen und eine enge Partnerschaft mit 150 Produzenten aus Tirol. Deshalb unterstützen wir eine Initiative wie die Nachhaltigen Wochen, die Regionalität und Qualität fördert, sehr gerne, so Barbara Moser von SPAR.

Für Ingrid Heinz von MPREIS entsteht durch das Setzen auf regionale Produkte eine Win-Win-Situation: Die Konsumenten sind sensibler geworden und wollen regionale Produkte. Durch die Kooperation mit heimischen Produzenten können wir die Wünsche der Kunden erfüllen. Die Produzenten wiederum erhalten einen starken Vertriebspartner.

Auch bei Nah & Frisch ist man von der Wichtigkeit von Regionalität und Nachhaltigkeit überzeugt. Das Bekenntnis dazu steckt bei unserem Unternehmen gewissermaßen schon im Namen. Wichtig ist, dass die Kunden akzeptieren, dass Regionalität in Zukunft noch wichtiger wird. Deshalb wollen wir die Nachhaltigen Wochen nutzen, um diese Botschaft zu transportieren, erklärt Walter Wallner von Nah & Frisch.

Abschließend unterstreicht Geschäftsführer Hans Plattner die Bedeutung von Nachhaltigkeit und Regionalität für die Fima Hörtnagl, die sowohl Händler als auch Produzent ist: Nachhaltig gewirtschaftet wurde bei Hörtnagl immer schon, sonst würde es uns wohl nicht schon seit 145 Jahren geben. Der Konsument hat eine hohe Erwartungshaltung und die können wir nur mit bester Qualität erfüllen. Vor allem deshalb haben wir bereits vor Jahren die Initiative Tiroler Grauvieh gestartet. Und der Erfolg gibt uns Recht diese Sorte ist mittlerweile unsere Nummer 1 beim Rindfleisch. Und davon profitieren wiederum die Bauern. Allein in den vergangen 15 Jahren sind fünf Millionen Euro an unsere Lieferanten geflossen.

Autor:

Wirtschaftskammer Tirol aus Imst

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