ÖBB scharf auf das Ötztaler Wasser für den Bahnstrom

Umformwerk_ÖBB

So wie die TIWAG im hinteren Ötztal das Wasser nutzen will, erwägen die österreichischen Bundesbahnen den Bau eines Laufkraftwerkes im vorderen Talbereich.

ÖTZTAL (mg). Die ÖBB haben als Zielvorgabe für die Zukunft den Eigenstromanteil auf 25 Prozent zu erhöhen. Damit verbunden ist die Errichtung neuer Kraftwerke. Es liegen keine konkreten Projekte vor, es geht darum in der ersten Phase Möglichkeiten auszuloten und Meinungen auszuholen, erklärt ÖBB-Pressesprecher Rene Zumtobel über erste Gespräche mit den Bürgermeistern des vorderen Ötztales. Innerhalb eines halben Jahres will man von Seiten der ÖBB konkrete Vorschläge erarbeiten und diese erneut vorlegen. Mögliche Variante wäre es, einen Teil der Ötztaler Ache bei Tumpen in Umhausen abzuleiten und in einem Kraftwerk in Brunau (Haiming) oder Silz den Strom zu erzeugen. Als betroffener Bürgermeister von Umhausen hält LA Jakob Wolf die Kraftwerkspläne der Bahn für problematisch, da im vorderen Ötztal das Rafting und Kayaking wichtige touristische Zugpferde sind. Weiters wäre das Landschaftsschutzgebiet Achstürze betroffen. Spießen könnten sich die ÖBB-Pläne an finanziellen Zugeständnissen. Wenn es keine Entschädigung oder Beteiligung für die Gemeinden gibt, dann baue ich mir das selber, erklärt LA Wolf.

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