Ötztaler Skibusse im Großeinsatz

Über 4.000 Urlauber-PKW können täglich dank 23 modernst ausgerüsteter Skibusse in der Garage bleiben.
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  • Foto: Ötztaler
  • hochgeladen von Stephan Zangerle

Es sind Frequenzen, wie sie normalerweise Verkehrsbetriebe in Städten aufweisen: 14.000 Skiurlauber transportiert das Busunternehmen Ötztaler pro Tag – vor allem derzeit während der absoluten Hochsaison über die Weihnachtsfeiertage. 5.600 Kilometer legen die Ötztaler-Busse dafür täglich im längsten Seitental des Inntals zurück. Ötztaler ist damit der größte private Skibus-Anbieter im Tiroler Oberland. Die tägliche Herausforderung lautet: Die Gästeströme in die Wintersport-Hochburgen Sölden und Obergurgl-Hochgurgl reibungslos abzuwickeln. Vor allem an den Tagesrandzeiten muss Ötztaler dafür große Transportkapazitäten bereitstellen. Der Großteil der Gäste ist nämlich zwischen 08.30 und 10.00 sowie zwischen 15.30 und 18.00 Uhr unterwegs. 23 Busse stehen im Einsatz, um eine komfortable An- und Abreise zu gewährleisten. “Vor allem das dynamische Fahrgast-Informationssystem hat sich in diesem Zusammenhang sehr bewährt”, berichtet Franz Sailer, Geschäftsführer von Ötztaler. An den 20 meistfrequentierten Bushaltestellen versorgen die elektronischen Infotafeln Fahrgäste seit etwas mehr als einem Jahr mit allem Wissenswerten. Absoluter Spitzenreiter im Ötztal ist dabei die Station an der Giggijoch-Talstation in Sölden. “Gerade im vergangenen Winter, wo wir mehrmals Straßensperren bewältigen mussten, war es möglich, unmittelbar auf Einschränkungen oder Änderungen im Fahrplan aufmerksam zu machen. Es muss nicht immer gleich eine Sperre sein, die zu Einschränkungen führt. Aber Gäste, die ein öffentliches Verkehrsmittel nutzen, können sich zu Recht eine schnelle und verlässliche Information erwarten und erhalten sie auch”, so Sailer.
Ersparnis von 45.000 Kilometern
Das Skibusnetz erstreckt sich von Ötztal-Bahnhof bis nach Vent. Ab Längenfeld taleinwärts wickelt Ötztaler das Skibuswesen zu 100% ab. Ötztaler leistet alleine einen Beitrag von rund 3.000 bis 4.000 täglich eingesparten Pkws und 45.000 nicht privat gefahrenen Kilometern pro Tag. Ötztaler-GF Franz Sailer rechnet aber noch eine andere, im Ötztal nicht unwesentliche Ersparnis vor: “Wenn all diese Fahrzeuge direkt in die Skigebiete fahren würden, bräuchte es dort bis zu drei Quadratkilometer mehr an Parkfläche.”

Massive Investitionen für Hochfrequenztakt
Die Skibusflotte muss, um den 10-minütigen Fahrplantakt im Ötztal einzuhalten, selbst zu absolute Stoßzeiten in maximal 2 Minuten be- und entladen werden. Damit dies gewährleistet werden kann, ist auch eine entsprechende technische Ausstattug der Busse nötig. Ötztaler hat deshalb in den vergangenen fünf Jahren 14 moderne Niederflurbusse und weitere vier Großraumbusse angeschafft – und damit eine der jüngsten Fahzeugflotten Österreichs. Um eine derart qualitätsorientierte Investitonspraxis im Bezug auf Fuhrpark und Fahrgastinformation realisieren zu können, bedarf es auch entsprechender Unterstützung durch Gesellschafter und öffentliche Hand. Im Falle von Ötztaler sind dies die Bergbahnen Sölden, die Gurgler Bergbahnen, Ötztal Tourismus sowie die Gemeinden des Ötztals und das Land Tirol. “Neben der Infrastruktur ist für uns aber auch ein kompetenter Mitarbeiterstab entscheidend. Unsere Fahrer werden jährlich geschult, auch im Umgang mit unseren Gästen. Letztlich zählt für ein Dienstleistungsunternehmen wie uns der persönliche Umgang mit den Menschen”, so Sailer.

Über 4.000 Urlauber-PKW können täglich dank 23 modernst ausgerüsteter Skibusse in der Garage bleiben.
Über 4.000 Urlauber-PKW können täglich dank 23 modernst ausgerüsteter Skibusse in der Garage bleiben.
Autor:

Stephan Zangerle aus Imst

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