Tiroler Bäderbetreiber ziehen eine positive Bilanz

Tiroler Bäder

Der Sommer ist vorbei und mit ihm die Badesaison. Die Zwei-Millionen-Grenze bei den Besuchern konnte zwar auch heuer knapp nicht erreicht werden, die Bäder ziehen dennoch eine positive Bilanz:

Im Sommer 2008 wurden in den Tiroler Bädern immerhin 1,9 Millionen Besucher verzeichnet, resümiert Josef Fiegl, Fachgruppenobmann der Tiroler Bäder, Was gegenüber 2007 einer Steigerung von 12 Prozent bzw. 208.000 Besuchern entspricht. 50 Betriebe der rund 70 Freibäder in Tirol haben bei einer Umfrage der Wirtschaftskammer Tirol mitgemacht (2007 waren es 41 Teilnehmer), wobei die Badeseen dabei nicht berücksichtigt wurden.

Es gab heuer leider keine langen Schönwetterphasen, so Fiegl, der selbst ein Erlebnisbad in Sölden betreibt. Die abendlichen Gewitter hätten viele Gäste vom Baden abgehalten, ebenso die Fußball-Europameisterschaft, die eher zu Public-Viewings als ins Schwimmbad lockte.

Die an der Befragung beteiligten Betriebe konnten allein durch die Eintritte 6,8 Millionen Euro erwirtschaften, beschäftigten insgesamt 447 Mitarbeiter, davon 143 Teilzeitarbeiter.

Sicherheit wird in Tirols Bädern groß geschrieben. Selbstverständlich kann auch jeder Bademeister in Tirol schwimmen, räumt Bernhard Wanner, Fachgruppengeschäftsführer der Tiroler Bäder Gerüchte aus dem Weg, sogar sehr gut. Und schwimmen alleine genüge lange nicht, so muss ein Bademeister neben Lebensretter auch Hygieneprofi und Krisenmanager sein. Neben einem attraktiven Angebot erwartet Badegäste schließlich auch eine kompetente Betreuung.

Angebote gäbe es in Tirol genug, ein weiteres Schwimmbad würde sich auf keinen Fall rechnen, warnt Fiegl vor einem Überangebot. Die Auslastung der bestehenden Bäder könnte teilweise sogar doppelt so hoch sein.

Sorgen bereiten uns allerdings die hohen Energiekosten, sagt der Branchensprecher. Bereits im November will die Fachgruppe der Tiroler Bäder ihren Mitgliedern zukunftsweisende Lösungen im Hinblick auf Energiesparmöglichkeiten aufzeigen.

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