29.01.2018, 13:17 Uhr

Impressionen von der 22. ART INNSBRUCK - Galerie Kunsthalle Hosp erhält ART-Ehren-Pokal

Galerist Dietmar Hosp - seit 21 Jahren durchgehend mit seiner Galerie Kunsthalle Hosp auf der ART Innsbruck vertreten. Bild und Skulptur stammen vom Südtiroler Künstler Gerald Moroder.
INNSBRUCK/IMST(alra). Die ART INNSBRUCK - zeitlich wieder in den gewohnten Jännertermin gerückt - bestimmte in der vergangenen Woche das Veranstaltungsgeschehen in der Tiroler Landeshauptstadt. Am 24. Jänner fand die Eröffnungssoiree der mittlerweile 22. Auflage der Kunstmesse statt und bis zum 28. Jänner füllte sich die Messehalle A mit 80 Ausstellern - Galerien und Kunsthändlern aus acht Nationen, die sich recht unterschiedlich inszenierten, um Aufmerksamkeit und Kaufinteresse des Tiroler Publikums zu wecken. Das Programm aus dem Bereich der bildenden Kunst des 19./20./21. Jahrhunderts bot ein mitunter üppig bestücktes Allerlei an Exponaten - Ausführung und Preisgestaltung waren breit gesteckt, die Ansprüche an die Kunst sehr individuell bedient.

Die Galerie Kunsthalle Hosp ist bereits seit 21 Jahren auf der ART Innsbruck
vertreten - Galerist Dietmar Hosp aus Nassereith ist ein Urgestein der Szene und auch heuer war sein Stand mit Künstlern wie Anton Christian, Herbert Danler, Patricia Karg, Peter Kohl, Gerald Moroder, Daniela Pfeifer, Anneliese Pichler und Hans Seifert namhaft besetzt. Als kleines Zeichen der Anerkennung für die 20-jährige durchgängige Teilnahme überreichte ART-Direktorin Johanna Penz einen Ehren-Pokal an Dietmar Hosp - doch sein Messestand hat sich in den mehr als zwei Jahrzehnten nicht nur durch Beständigkeit, sondern vor allem durch Qualität bewiesen und auch immer wieder als geselliger Treffpunkt für Künstler und Besucher.

Die Kunstszene aus dem Bezirk Imst war insgesamt mit einer kleinen Auswahl an Ausstellern vertreten - Daniela Pfeifer durch die Kunsthalle Hosp, Dietlinde Bonnlander - Galerie Bertrand Kass, August Stimpfl und Harald Lugsteiner - Kunsthandel Tillian. Arbeiten der Malerin Marika Wille-Jais aus Tarrenz konnte man bei Tillian und in Kombination mit Skulpturen von Rostbaron Bernhard Witsch am Stand der Immaginaria Arti Visive Gallery finden.

Die Vorlieben und Geschmäcker des Publikums durften sich zwischen zeitgenössischer Kunst, Popart, klassischer Moderne und weiteren Strömungen vielfältig festmachen - zwischen unaufgeregtem Mainstream, Ständen mit Schmuck, Teppichen und Kleidungsstücken, traf das Auge in der Üppigkeit da und dort vereinzelt auf frisch anmutende Ausbrüche, einige Werke von zeitlos gültiger Aussage und auch auf eine Sonderschau zum Thema Konzept- und Performancekunst.
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