17.11.2017, 13:01 Uhr

15 Jahre Tschirgart Jazzfestival Imst


15 Jahre veranstaltet der Kulturverein Art Club Imst bereits das Tschirgart Jazzfestival. Renommierte Künstler aus allen Genres gastierten im Laufe der Jahre im kleinen Oberländer Städtchen. 2018 gibt es ein Wiedersehen mit einigen von ihnen – Bobby McFerrin, Helge Schneider, Herbert Pixner und Gerhard Polt & die Wellbrüder haben bereits ihr Kommen zugesagt.
Zum Auftakt des Festivalprogramms im Glenthof Imst erfolgt gleich das Highlight: Bobby McFerrin präsentiert am 28. April sein neues Programm „Circle Songs“. Nach seinen ausverkauften Konzerten 2008 und 2014 kommt der US-Jazzstar („Don’t worry be happy“) ein weiteres Mal nach Imst und startet hier seine Euopatournee. Der 1950 geborene Amerikaner ist die Vielfalt in Person: Klaviervirtuose, Stimmakrobat und Dirigent. Ein musikalisches Chamäleon, das sich elegant zwischen Klassik, Jazz und R&B tummelt. Der vielfache Grammy-Gewinner ist live dafür bekannt, dass er nicht bloß seine Stimmbänder, sondern seinen gesamten Körper zum Instrument macht. Mehr kann wohl nicht erwartet werden.
Am 4. Mai gibt es ein Wiedersehen mit Gerhard Polt & den Wellbrüdern aus’m Biermoos. Der bayrische Großmeister des Kabarett und Garant für „gehobene Unterhaltung mit humanitärem Beigeschmack“ und seine kongenialen Begleiter werden wieder gnadenlos hinter die Fassade weiß-blauer Weißwurstidylle und Bierseligkeit blicken. Noch immer schafft es kein anderer deutscher Kabarettist mit so leichter Hand, eine dem echten Leben abgeschaute Bühnenfigur zur Demaskierung von bürgerlicher Pseudo-Idylle einzusetzen. Der Menschenkenner Polt, der im Mai 2018 seinen 76. Geburtstag feiert, bespiegelt die Abgründe des „Bayern an sich“, ohne ihn dem unreflektierten Gelächter des homo googleensis preiszugeben - hintergründig und scharfzüngig. Die Wellbrüder liefern den Soundtrack zum Panoptikum Bavaricum. Karli, Michael & Stofferl Well nehmen dabei in bewährter Biermösl-Tradition das politische Geschehen Bayerns und dem Rest der Welt aufs Korn.
Am 6. Mai gastiert mit Herbert Pixner ebenfalls ein alter Bekannter im Glenthof Imst. Der Südtiroler Komponist und Multiinstrumentalist (Diatonische Harmonika, Klarinette, Trompete, Flügelhorn) sorgt mit seiner "finest handcrafted music from the alps" für ausverkaufte Häuser im gesamten deutschsprachigen Raum. In Imst wird Herbert Pixner zusammen mit seinem Gitarristen Manuel Randi und Freunden aus dem Süden – der „Italo Connection“ – ein ganz spezielles Programm präsentieren, das es 2018 nur in Imst zu sehen gibt. Mit von der Partie sind neben Manuel Randi Max Castlunger, Mario Punzi, Alex Trebo & Marco Stagni.
Für den vorläufigen Festivalabschluss sorgt am 9. Mai Deutschlands schrägster Entertainer Helge Schneider. Der begnadete Jazzpianist wird in seinem neuen Programm „ene mene mopel“ auch seine neueste Brille tragen. Die Form des Gestells hält er aber noch geheim. Dass internationale Verhaltensforscher herausgefunden haben, dass Popel essen das Immunsystem stärkt und außerdem noch chic ist, wurde dem Extremcomposer und Special-Dance, Music & Entertainment-Guru HELGE SCHNEIDER erst nach dem Herausfinden zugetragen, in dem Jemand ihn mit einer Geheimnummer anrief! Da stand jedoch der diesjährige Titel seiner Personality-Tour 2-18 schon mehrere Monate fest! „Ich habe es immer gewußt, aber nie darüber diskutiert!“

Weitere Veranstaltungen sind in Vorbereitung und werden in Kürze präsentiert. Tickets gibt es bereits im Vorverkauf bei Ö-Ticket und in allen Raiffeisenbanken (Ermäßigung für Raiffeisen Club-Mitglieder). Infos unter www.artclubimst.at
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