19.05.2017, 10:30 Uhr

35 Hofer-Mitarbeiter krempeln in Rietz die Ärmel hoch und spenden Blut

Die Blutspende-Aktion in der Hofer-Zweigniederlassung in Rietz in Tirol geht bereits zum zweiten Mal über die Bühne. Erneut sind zahlreiche Hofer-Mitarbeiter dem Aufruf zum freiwilligen Blutspenden gefolgt. Einmal mehr haben die stillen Lebensretter damit gezeigt: Riesige Motivation, hohes gesellschaftliches Engagement und Freude daran, Gutes zu tun – das zeichnet die Mitarbeiter von Österreichs beliebtestem Diskonter aus.
Blutspender wie Astrid Hairer sind Lebensretter und Vorbild zugleich. Für die Hofer-Mitarbeiterin ist es bereits die elfte Blutspende: „In meiner Heimatgemeinde Wenns findet zweimal im Jahr eine Blutspendeaktion statt und seit knapp sechs Jahren habe ich keine davon verpasst. Da ist die Teilnahme am Hofer-Blutspendetag für mich natürlich Ehrensache“. Blutspenden direkt am Arbeitsplatz und während der Arbeitszeit, das ermöglicht Hofer seinen Mitarbeitern einmal im Jahr. Dann verwandelt sich der Schulungsraum in eine kleine Blutspende-Zentrale mit Liegen, Kanülen, Abnahmeröhrchen, Unterlagen und Fragebögen. Auch gestern herrschte reges Treiben: 35 Hofer-Mitarbeiter sind dem Spenden-Aufruf gefolgt und haben sich für den guten Zweck an den Tropf gehängt. Bestens medizinisch betreut wurden sie dabei von einem achtköpfigen Team des Roten Kreuz Tirol. Vor der Blutabnahme werden noch Blutdruck, Puls und Atmung kontrolliert – zusammen mit dem ärztlichen Beratungsgespräch dauert die Teilnahme an der Blutspendeaktion rund 45 Minuten. Auch Martin Glatz, Mitarbeiter im Bereich Logistik ist stolzer Spender: „Blutspenden ist wichtig. Deshalb finde ich es gut, dass ich im Rahmen des Hofer-Blutspendetags vom Arbeitsplatz direkt zur Spende gehen kann. Ausreden gibt’s da nicht“, sagt der 52-Jährige lachend, während er einen Müsliriegel zur Stärkung verputzt.

Kleiner Pieks mit großer Wirkung

Rund fünf Minuten verbringt jeder der engagierten Spender auf der Liege, in dieser Zeit werden rund 450 Milliliter Blut abgenommen. Der kleine Pieks hat eine große Wirkung. Wer schon einmal einen Unfall oder eine schwere Krankheit durchgestanden hat, weiß: Initiativen wie die Hofer-Blutspendeaktion sind lebenswichtig. Alle 90 Sekunden wird in Österreich eine Blutkonserve benötigt, 40.000 Spender sind alleine in Tirol erforderlich, um die Grundversorgung für Patienten, Unfallopfer und Langzeitkranke zu sichern. Betriebliche Blutspendeaktionen sind dabei nicht mehr wegzudenken. „Einerseits können wir gerade in Firmen sehr viele Erstspender erreichen“, weiß Manfred Gaber, Leiter des Blutspendedienstes Tirol. „Andererseits ist die Spendenbereitschaft höher, da die Teilnahme mit geringem zeitlichen und organisatorischen Aufwand verbunden ist“. Insgesamt haben sich über 17 Prozent der Hofer-Mitarbeiter in Rietz und für die Blutspendeaktion angemeldet, 90 Prozent davon konnten Blut spenden. Geht es nach Gaber, ist das eine außergewöhnliche Leistung, denn im Schnitt liegt die Teilnahmequote in Betrieben bei rund zehn Prozent.
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