14.10.2016, 14:37 Uhr

Bevölkerungsentwicklung mit fadem Beigeschmack

Für den Bezirk Imst wird bis 2030 ein Bevölkerungszuwachs von 5,4% prognostiziert. Erfreulich ist hierbei der deutliche Anstieg der Geburtenbilanz im Planungsverband Ötztal und die positive Wanderungsbilanz im Gebiet Imst und Umgebung. Allerdings gibt es eine große Differenz zwischen der Bevölkerungsentwicklung im den städtischen Gemeinden und dem ländlichen Raum. „Dass die Bevölkerung wächst ist grundsätzlich sehr positiv. Vor allem der Anstieg der Geburtenrate im Ötztal und die positive Wanderbilanz in Imst – Umgebung sind Anzeichen einer guten Standort– und Familienpolitik von Seiten der Gemeinden. Trotzdem ist es nicht von der Hand zu weisen, dass der ländliche Raum durch einen überproportionalen Bevölkerungsrückgang an Bedeutung verliert. Wir brauchen im Bezirk, gerade im Hinblick auf den Tourismus, einen belebten ländlichen Raum. Daher müssen wir in Zukunft verstärkt Maßnahmen, Investitionen und zukunftsweisenden Projekte (wie z. B. der Skigebietszusammenschluss Ötztal/Pitztal usw.) in diesem Bereich setzen“, erläutert JVP-LO Dominik Schrott die Herausforderungen der positiven Bevölkerungsentwicklung.
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