27.10.2017, 14:11 Uhr

Bewährte Partnerschaft

Bauleiter Walter Kuprian, Franz Sailer (Geschäftsführer Ötztaler) und Josef Huber (Geschäftsführer AT Thurner Bau)
Ötztaler, Westtirols größtes Busunternehmen, erweitert derzeit die Firmenzentrale in Sölden um 5,8 Millionen Euro. Vom späten Start im Herbst profitieren Baufirmen und Handwerker. Sie können ihre Mitarbeiter, trotz anlaufender Tourismussaison, weiter beschäftigen.
Mit der zweiten Baustufe setzt das Traditionsunternehmen ein klares Bekenntnis zum Standort Sölden. „Unseren Gesellschaftern ist es wichtig, einen Mobilitätshub mit der notwendigen Infrastruktur für die Zukunft zu schaffen", erklärt Franz Sailer, Geschäftsführer von Ötztaler. Nachdem 2016 bereits großzügige Flächen für Büro- und Mitarbeiterräumlichkeiten geschaffen wurden, folgt nun die Verbesserung der technischen Abteilung. Es entstehen Lackierboxen und Spenglerei samt spezieller Hebebühnen für das Service der Fahrzeuge. Hinzu kommen Garagenhallen für die Busse, Mitarbeiterparkplätze u.v.m. Die Kubatur des neuen Trakts, der nach Passivhausstandards errichtet wird, beträgt 10.000 m³.

Langjährige Zusammenarbeit

Eine Besonderheit bei der Investition stellt die Terminfindung dar. „Im Vergleich zur Hotellerie sind wir bei den Bauphasen etwas flexibler", berichtet Sailer. Deshalb begannen die Arbeiten für das Gebäude erst Ende August. Ein Segen für die involvierten Firmen. „Im Sommer verfügt die Branche über eine gute Auslastung. Aufgrund des Tourismussektors sind wir es gewöhnt, in der kurzen Zeit von Mai bis Oktober immense Leistungen zu erbringen. Ohne gute und erfahrene Mitarbeiter ist das nicht möglich. Deshalb erweist sich die Lösung mit Spatenstich im Herbst als Win-Win-Situation für alle Beteiligten. Diese Konstellation erlaubt es, unser Personal durchgehend bis Weihnachten zu beschäftigen", so Josef Huber, Geschäftsführer von AT Thurner Bau aus Imst. Auf der Großbaustelle stehen derzeit bis zu 35 Personen im Einsatz. Nach der Dachgleiche im Dezember profitieren auch alle weiteren Handwerker, denn die Fertigstellung zieht sich bis zur Jahreshälfte 2018 hin. Das heimische Busunternehmen und die regionale Baufirma verbindet eine gewachsene Geschäftsverbindung mit zahlreichen Projekten über zwei Jahrzehnte. „Diese gegenseitige Wertschätzung und das Know-how war es wert, den Zeitplan auf partnerschaftlicher Basis zu koordinieren", betont der Geschäftsführer von Ötztaler.
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